Photo: Alpine F1 Team
Formel 1 F1 Monaco Pierre Gasly F1-Saison 2026 Alpine F1 Mannschaft FIA
Pierre Gasly hat die Entscheidung der FIA begrüßt, ihm den dritten Platz beim Grand Prix von Monaco zurückzugeben. Der Franzose lobte den Einsatz von Alpine sowie die Transparenz der Verantwortlichen, räumte jedoch ein, dass die einzigartigen Emotionen der Siegerehrung für immer verloren bleiben.
Pierre Gasly erklärte, dass er stolz darauf sei, sein Podiumsergebnis beim Grand Prix von Monaco zurückerhalten zu haben. Gleichzeitig gab der Alpine-Pilot zu, dass die Erfahrung, die ihm nach dem Rennen genommen wurde, nie vollständig ersetzt werden kann.
Gasly hatte die Ziellinie in Monte Carlo ursprünglich auf dem dritten Platz überquert und damit sein sechstes Formel-1-Podium gefeiert. Zwei Strafen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Boxengasse warfen ihn jedoch in der Endwertung auf Rang sieben zurück.
Nachdem Alpine eine Überprüfung des Falls beantragt hatte, nahmen die Rennkommissare den Vorfall erneut unter die Lupe und kamen zu dem Schluss, dass Gasly kein Vergehen begangen hatte. Beide Strafen wurden aufgehoben, wodurch der Franzose offiziell wieder auf den dritten Platz vorrückte. Isack Hadjar verlor dadurch sein Podiumsergebnis.
Vor dem Grand-Prix-Wochenende in Barcelona sprach Gasly darüber, wie schwierig die Tage nach dem Rennen für ihn gewesen seien.
„Ich bin unglaublich glücklich für das gesamte Team und sehr stolz darauf, wie sehr alle für dieses Ergebnis gekämpft haben“, sagte er am Freitag gegenüber Sky Sports.
„Ich muss sagen, dass ich mich am Sonntagabend sehr niedergeschlagen gefühlt habe. Es waren viele gemischte Gefühle – stolz auf meine Leistung, aber gleichzeitig extrem enttäuscht über die Entscheidung und die gesamte Situation. Es fühlte sich ungerecht an, und ich wusste nicht, wie sich alles weiterentwickeln würde. Das Team hat aber fantastische Arbeit geleistet“, fügte Gasly hinzu.
„Ich bin auch sehr stolz auf die Formel 1 und die FIA für ihre Transparenz und dafür, dass alle ihre Verantwortung in dieser Situation übernommen haben. Wir wissen alle, wie kompliziert solche Fälle sein können, gerade wenn so viel auf dem Spiel steht und man auf den Spitzensport schaut. Ich denke, das ist ein großer Schritt nach vorne für unseren Sport.“
Trotz des erfolgreichen Einspruchs räumte Gasly ein, dass die Trophäe einige Tage nach dem Rennen die verpassten Momente in Monaco nicht ersetzen könne.
„Es wird mir nicht zurückgeben, was ich verloren habe. Damit habe ich mich bereits abgefunden. So sehr ich mir gewünscht hätte, dort anzuhalten, auf dem Podium mit dem Fürsten zu stehen und mit dem Team zu feiern – genau solche Momente machen eine Karriere besonders. Es ist nicht passiert und wird auch nicht mehr passieren. So ist das Leben. Wir müssen uns einen solchen Moment eben ein anderes Mal erarbeiten“, sagte Gasly abschließend.
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