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Argentinien bemüht sich verstärkt um eine Rückkehr in den Formel-1-Kalender. Die Arbeiten in Buenos Aires sind im Gange und die Spannung auf ein mögliches zukünftiges Heimrennen von Franco Colapinto wächst.
Argentinien unternimmt ernsthafte Anstrengungen, um in den Formel-1-Kalender zurückzukehren, und die Arbeiten am Autodrom von Buenos Aires sind bereits im Gange. Während das Land im MotoGP-Kalender 2026 nicht mehr vertreten sein wird, nachdem Termas de Rio Hondo gestrichen wurde, hat sich der Fokus nun auf die Zukunft verlagert, und insbesondere darauf, die Formel 1 nach fast drei Jahrzehnten zurückzubringen.
Die Rennstrecke in Buenos Aires wird derzeit saniert, mit Plänen, die MotoGP ab 2027 zu beherbergen. Das Projekt wurde jedoch mit einem größeren Ziel vor Augen konzipiert. Die Stadtverwaltung möchte, dass die Strecke auch den Standards der Formel 1 entspricht, und es finden bereits Gespräche über eine Erweiterung des Layouts statt, um den Anforderungen der Rennserie gerecht zu werden. Bürgermeister Jorge Macri machte dies deutlich, indem er sagte: "Wir arbeiten an der Modernisierung der Rennstrecke, um nicht nur die MotoGP, sondern in Zukunft auch die Formel 1 zu beherbergen".
Gleichzeitig werden die Bemühungen um eine Rückkehr in die Formel 1 auch abseits der Rennstrecke vorangetrieben. Eine Delegation aus Buenos Aires wird am Großen Preis von Miami teilnehmen, um sich mit Liberty Media, dem Inhaber der kommerziellen Rechte an der Formel 1, zu treffen. Ziel ist es, die bisherigen Fortschritte zu präsentieren und zu zeigen, dass es sich bei dem Projekt nicht mehr nur um eine Idee handelt. "Wir können jetzt etwas Greifbares vorweisen: Die Rennstrecke ist im Bau", sagte Sportminister Fabian Turnes. "Es ist nicht mehr nur eine Ambition."
Die Sanierung selbst ist in Phasen geplant. In einem ersten Schritt soll die Strecke für die MotoGP vorbereitet werden, aber in einer zweiten Phase sollen weitere Änderungen vorgenommen werden, die für die Formel 1 erforderlich sind, einschließlich der Erweiterung der Strecke auf fast fünf Kilometer. Es wird sogar darüber diskutiert, einen Teil dieser Arbeiten vorzuziehen, damit die Verantwortlichen in Miami mit einer klareren und vollständigeren Vorstellung von der endgültigen Strecke anreisen können.
Argentinien profitiert auch vom wachsenden Interesse an der Formel 1 im eigenen Land, insbesondere dank Franco Colapinto. Der Aufstieg des jungen Fahrers hat die Begeisterung für den Sport gesteigert, und es ist geplant, dass er an einer Demonstrationsfahrt auf den Straßen von Buenos Aires teilnimmt. Sollte die Formel 1 zurückkehren, hätten die argentinischen Fans die Möglichkeit, einen ihrer eigenen Fahrer im eigenen Land fahren zu sehen, was die Argumente des Landes weiter stärken könnte.
Argentinien ist sich bewusst, dass die Rückkehr in den Formel-1-Kalender nicht einfach sein wird, aber es herrscht vorsichtiger Optimismus. Wir wissen, dass mehrere Verträge im aktuellen Formel-1-Kalender auslaufen", erklärte Turnes, "und wenn sich ein Zeitfenster öffnet, wollen wir bereit sein. 2027 wäre ein ehrgeiziges Ziel, 2028 ein realistischeres.
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