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Eine der ältesten Verbindungen der Formel 1 zu den Anfangsjahren der Meisterschaft ist verloren gegangen. Hermano da Silva Ramos, ein Fahrer, der in der gefährlichen und unberechenbaren Ära der 1950er Jahre antrat, ist im Alter von 100 Jahren in Frankreich gestorben.
Hermano da Silva Ramos, einer der letzten überlebenden Vertreter der ersten Formel-1-Generation, ist im Alter von 100 Jahren verstorben.
Der am 7. Dezember 1925 in Paris als Sohn portugiesischer Eltern geborene Ramos wurde in einer Zeit in den Grand-Prix-Sport eingebunden, als die Formel 1 noch dabei war, ihre Identität zu finden. Die Meisterschaft war erst wenige Jahre alt, als er Mitte der 1950er Jahre mit Gordini an den Start ging.
Obwohl seine Formel-1-Karriere nur kurz war, bleibt Ramos mit einem wichtigen Kapitel in der Geschichte des Sports verbunden. In den Jahren 1955 und 1956 nahm er an sieben Grands Prix der Weltmeisterschaft teil, zu einer Zeit, als die Fahrer regelmäßig innerhalb eines Jahres zwischen Formel 1, Langstreckenrennen und gefährlichen Straßenrennen wechselten.
Sein denkwürdigstes Ergebnis erzielte er beim Großen Preis von Monaco 1956, wo er für Gordini den fünften Platz belegte und zwei Meisterschaftspunkte sammelte. Zu dieser Zeit erhielten nur die fünf Erstplatzierten Punkte, so dass dieses Ergebnis für ein kleines französisches Team, das gegen die stärkere Werks-Konkurrenz antrat, eine bedeutende Leistung darstellte.
Seinen letzten Auftritt in der Formel 1 hatte Ramos später im selben Jahr in Monza. Sein Rennen endete nach nur wenigen Runden wegen eines Motorschadens und setzte damit seiner Weltmeisterschaftskarriere ein leises Ende.
Abseits der Formel 1 nahm Ramos auch an berühmten Langstrecken- und Straßenrennen teil, darunter die 24 Stunden von Le Mans und die legendäre Mille Miglia, Veranstaltungen, die den europäischen Motorsport in den 1950er Jahren prägten.
In den letzten Jahren erlangte sein Name wieder größere Aufmerksamkeit, nachdem er im April 2023 nach dem Tod von Kenneth McAlpine im Alter von 102 Jahren der älteste noch lebende ehemalige Formel-1-Fahrer wurde.
In der Geschichte der Formel 1 gibt es nur drei Fahrer, die 100 Jahre alt geworden sind: Ramos, McAlpine und der deutsche Rennfahrer Paul Pietsch.
Nach dem Tod von Ramos liegt der Titel des ältesten lebenden ehemaligen Formel-1-Fahrers nun bei John Rhodes, der 1965 beim Großen Preis von Großbritannien einen einzigen Weltmeisterschaftsauftritt hatte.
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