Photo: Getty Images / Red Bull Content Pool
Ein erneuter Vorstoß der italienischen Behörden zur Durchsetzung der Steuervorschriften für Gastsportler hat die Formel-1-Fahrer in eine unsichere Lage gebracht, was die während der Rennen im Lande erzielten Einkünfte betrifft.
Der Schritt folgt einem breit angelegten Vorstoß der italienischen Steuerbehörde, die bestehenden Regeln, nach denen nicht in Italien ansässige Sportler Steuern auf Einkünfte aus Wettkämpfen in Italien zahlen müssen, stärker durchzusetzen. Nach Berichten der Bologneser Zeitung Il Resto del Carlino hat die Bologneser Zweigstelle der Guardia di Finanza (italienische Finanzpolizei) eine Untersuchung eingeleitet, um zu prüfen, ob die Formel-1-Teams und -Fahrer der Vergangenheit und der Gegenwart die Steuern im Zusammenhang mit den letzten Grands Prix in Italien korrekt erklärt und gezahlt haben.
Im Mittelpunkt des Problems steht eine seit langem bestehende Unstimmigkeit bei der Anwendung dieser Vorschriften. Der rechtliche Rahmen ist zwar klar, aber die Durchsetzung war im Laufe der Zeit unterschiedlich, so dass es Grauzonen gab, die jetzt neu bewertet werden. Diese Ungewissheit veranlasste den italienischen Anwalt Alessandro Mei, eine formelle Untersuchung der Steuerkonformität ausländischer Athleten zu fordern, wobei sich die Formel 1 aufgrund des Umfangs ihrer Aktivitäten und Einkünfte als Schwerpunkt herausstellte.
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Berichten zufolge erstreckt sich die Untersuchung sowohl auf aktuelle als auch auf ehemalige Fahrer, auch wenn die Behörden zuvor keine Steuerzahlungen gefordert haben. Die Fahrer sollen kontaktiert und aufgefordert worden sein, ihre Steuererklärungen für das Jahr 2025 einzureichen und sich entweder direkt oder über Vertreter mit italienischen Beamten in Verbindung zu setzen, um ihre Position zu klären.
Es wird davon ausgegangen, dass die Behörden auch frühere Saisons untersuchen und detaillierte Informationen zu Verträgen und Sponsorenvereinbarungen anfordern, um festzustellen, ob die mit dem Rennsport in Italien verbundenen Einkünfte ordnungsgemäß angegeben wurden.
Die möglichen Folgen sind erheblich. Nach italienischem Recht können nicht gezahlte Steuern in Höhe von mehr als 50 000 Euro eine Straftat darstellen, die neben erheblichen Geldstrafen auch eine strafrechtliche Verfolgung nach sich ziehen kann.
Die Überprüfung erstreckt sich auf alle bisherigen Austragungsorte der Großen Preise von Italien, einschließlich Monza, Imola und Mugello, und folgt einem Mandat des Rechnungshofs. Damit wird der Umfang der Untersuchung erweitert und ihr formaler Status gestärkt.
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