MotoGP plant Mindestgehalt für Fahrer ab 2027

Photo: Jan Kasl / Red Bull Content Pool

24. 02. 2026 22:12 CET
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MotoGP plant Mindestgehalt für Fahrer ab 2027

Eliška Ryšánková

Eliška Ryšánková

News.GP-Journalist, der sich mit der spannenden Welt der MotoGP und der Formel 1 beschäftigt.

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Die MotoGP bereitet sich darauf vor, ab der Saison 2027 ein jährliches Mindestgehalt für alle Vollzeit-Fahrer einzuführen. Der Schritt soll das große Lohngefälle in der Meisterschaft verringern und den Fahrern mehr finanzielle Sicherheit in einer der gefährlichsten Sportarten der Welt geben.

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Die MotoGP plant die Einführung eines Mindestgehalts für ihre Fahrer ab der Saison 2027. Dies wäre eine wichtige Veränderung für den Sport und könnte vielen Fahrern helfen, sich in Bezug auf ihre Zukunft sicherer zu fühlen.

Im Moment verdienen die Fahrer in der MotoGP sehr unterschiedlich viel Geld. Die größten Stars können mehr als zehn Millionen Euro pro Jahr verdienen. Einige Fahrer in kleineren oder unabhängigen Teams verdienen jedoch viel weniger. In einigen Fällen beträgt ihr Grundgehalt nur etwa hunderttausend Euro pro Jahr. Dieser große Unterschied hat innerhalb des Sports Besorgnis ausgelöst.

Der neue Plan würde dafür sorgen, dass jeder Vollzeit-MotoGP-Fahrer mindestens 500.000 Euro pro Jahr verdient. Dies wäre ein Grundgehalt. Es würde keine zusätzlichen Boni für Rennsiege, Podiumsplatzierungen oder Meisterschaftsergebnisse beinhalten. Die Fahrer könnten durch Leistungsprämien und persönliche Sponsoringverträge noch mehr Geld verdienen.

Die Idee eines Mindestgehalts wurde im Rahmen einer neuen kommerziellen Vereinbarung diskutiert, die von 2027 bis 2031 laufen wird. Die Meisterschaft wird von der Dorna Sports organisiert, die sich mit den Teams und Herstellern auf die neuen Regeln geeinigt hat. Ziel ist es, den Sport für alle Beteiligten fairer und stabiler zu machen.

Einige Fahrer haben sich in der Vergangenheit über die Notwendigkeit eines besseren finanziellen Schutzes geäußert. Jack Miller zum Beispiel sagte, dass die Fahrer jedes Wochenende ihr Leben riskieren und eine angemessene Bezahlung und Sicherheit verdienen. Rennen mit Geschwindigkeiten von mehr als 350 Stundenkilometern sind gefährlich, und Verletzungen sind in diesem Sport keine Seltenheit.

Der Vorschlag wurde während der Rennwochenenden diskutiert, unter anderem bei einem Treffen in Buriram, Thailand. Die Teamchefs und Hersteller müssen noch ihre endgültige Zustimmung geben, bevor die Regel offiziell wird. Wenn sie zustimmen, wird das Mindestgehalt ab 2027 gelten.

Sollte diese Regel eingeführt werden, wäre das eine der größten Änderungen an den Fahrerverträgen in der modernen MotoGP-Geschichte. Sie würde die Top-Stars nicht sehr stark beeinflussen, aber sie könnte einen großen Unterschied für Fahrer in kleineren Teams machen. Viele Leute glauben, dass es ein positiver Schritt ist, der zeigt, dass der Sport stärker und professioneller wird.

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