Photo: Red Bull Content Pool
Formel 1 F1-Gerüchte Max Verstappen Mercedes Red Bull Racing
Max Verstappens langfristige Zukunft in der Formel 1 bleibt ein heiß diskutiertes Thema, und jüngsten Berichten zufolge soll Mercedes bereits die Möglichkeit geprüft haben, den vierfachen Weltmeister unter Vertrag zu nehmen. Laut Ralf Schumacher war der geplante Deal jedoch aufgrund der finanziellen Konditionen von vornherein kaum realisierbar.
Obwohl Verstappen bei Red Bull unter Vertrag steht, wird er weiterhin mit einem Wechsel zu einem anderen Team in Verbindung gebracht, da er wiederholt seine Frustration über die aktuelle Ausrichtung der Formel 1 und deren Reglement zum Ausdruck gebracht hat.
Der ehemalige F1-Fahrer Ralf Schumacher hat nun behauptet, dass Mercedes-Chef Toto Wolff den Niederländer privat angesprochen habe, das vorliegende Angebot jedoch alles andere als überzeugend gewesen sei.
„Bei Ferrari gibt es derzeit keinen Platz“, sagte Schumacher im Podcast „Backstage Boxengasse“.
„Und bei Mercedes hört man, dass Wolff ihm hinter den Kulissen ein Angebot unterbreitet hat. Aber dieses Angebot war finanziell offenbar so schlecht, dass es ohnehin keine Option ist. Das ist offenbar das, was derzeit hinter den Kulissen vor sich geht“, fügte der ehemalige F1-Fahrer hinzu.
Mercedes hat einen dominanten Start in die Saison 2026 hingelegt, sechs der ersten sieben Rennen gewonnen und sich als eines der Teams etabliert, die es zu schlagen gilt. Ein Großteil dieses Erfolgs ist Kimi Antonelli zu verdanken, dessen beeindruckende Form ihn fest in den Kampf um die Meisterschaft gebracht hat.
Schumacher glaubt, dass das angeblich niedrige finanzielle Angebot von Mercedes an Verstappen eher ein kalkulierter Schachzug gewesen sein könnte als ein ernsthafter Versuch, ihn unter Vertrag zu nehmen. Seiner Ansicht nach zögert Wolff, die langfristigen Pläne des Teams durch die Paarung von Antonelli mit einem der größten Stars des Sports zu stören.
„Ich glaube, das ist Absicht. Ich habe es schon einmal gesagt: Warum sollte Wolff den teuren Max Verstappen an die Seite von Kimi Antonelli holen – dem nächsten Superstar, wenn alles nach Plan läuft? Dann hätte er zwei Fahrer im Team, die gegeneinander kämpfen. Daran erinnert er sich noch gut aus der Zeit von Nico Rosberg und Lewis Hamilton, und das ist das Letzte, was man will. Vor allem würde er Kimi damit in Gefahr bringen. Das ergibt also eigentlich überhaupt keinen Sinn“, schloss Schumacher.
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