Photo: McLaren
McLaren hat offiziell bestätigt, Berufung gegen die Entscheidung der Rennkommissare eingelegt zu haben, Pierre Gaslys Podiumsplatz beim Großen Preis von Monaco wieder anzuerkennen. Das Team aus Woking betont, dass sich dieser Schritt nicht gegen ein rivalisierendes Team richtet, sondern darauf abzielt, mehr Klarheit und Konsistenz bei der Anwendung des Reglements zu schaffen.
McLaren hat bestätigt, dass es Einspruch gegen die Entscheidung eingelegt hat, Pierre Gaslys dritten Platz beim Grand Prix von Monaco wieder anzuerkennen.
Das Team reichte seine Berufung am Ende der 96-Stunden-Frist ein, die nach der Entscheidung der Rennkommissare zur Verfügung stand, wodurch das umstrittene Ergebnis von Monaco erneut in den Fokus rückte.
Die Angelegenheit war während des gesamten vergangenen Wochenendes beim Großen Preis von Spanien ein großes Gesprächsthema, nachdem Gaslys Podiumsplatz wiederhergestellt worden war, als zwei nach dem Rennen verhängte Fünf-Sekunden-Strafen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Boxengasse aufgehoben wurden.
Eine Untersuchung ergab, dass eine der Zeitmessschleifen in der Boxengasse von Monaco kürzer war als ihre kalibrierte Länge, was dazu führte, dass mehrere Fahrer unter fragwürdigen Umständen Strafen erhielten. Gasly war jedoch der einzige Fahrer, der die Strafen während des Rennens nicht verbüßt hatte, was Alpine die Möglichkeit gab, diese nachträglich aufheben zu lassen.
Die revidierte Wertung kostete Red Bull und Isack Hadjar einen Podiumsplatz, während Oscar Piastri vom vierten auf den fünften Platz zurückgestuft wurde.
McLaren bestätigte zwar die Einlegung der Beschwerde, betonte jedoch, dass sich diese Maßnahme nicht gegen einen bestimmten Konkurrenten richte. Stattdessen strebt das Team nach eigenen Angaben mehr Transparenz und Klarheit hinsichtlich der Auslegung und Anwendung der Vorschriften in ähnlichen Situationen an.
Mehreren Medienberichten zufolge erwägt auch Red Bull offenbar eine ähnliche Beschwerde, nachdem das Team direkt von den geänderten Ergebnissen betroffen ist. Das in Milton Keynes ansässige Team hat jedoch bislang noch nicht offiziell bestätigt, dass es beabsichtigt, die Entscheidung anzufechten.
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