Antonelli blickt auf seinen Ausfall in Barcelona zurück

Photo: Mercedes AMG Petronas F1 Team

14. 06. 2026 21:06 CET
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Antonelli blickt auf seinen Ausfall in Barcelona zurück

Karin Gerlová

Karin Gerlová

Journalist bei News.GP, spezialisiert auf die Berichterstattung über die MotoGP und die Formel 1.

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Kimi Antonelli gab zu, dass er sich ein wenig leer fühlt, nachdem ihm ein technisches Problem an seinem Mercedes kurz vor Schluss den Podiumsplatz gekostet hatte. Er war von Platz drei gestartet und hatte seinen Teamkollegen George Russell in der Runde, in der er aufgeben musste, vom zweiten Platz verdrängt.

„Um ehrlich zu sein, fühle ich mich im Moment ein bisschen leer, aber es ist, wie es ist. So sind Rennen nun einmal, das kommt und geht“, sagte Antonelli direkt nach dem Rennen, wie auf der offiziellen Formel-1-Website zu lesen ist.

„Das Tempo war heute auf jeden Fall gut. Im ersten Stint hatte ich ein wenig zu kämpfen, aber im zweiten und dritten Stint hatte ich das Gefühl, ziemlich viel Tempo zu haben, und natürlich ist es schade, denn es waren nur noch drei Runden bis zum Ende, ich war fast am Ziel. Aber wie gesagt, so sind Rennen nun mal, niemand hat Schuld daran, und jetzt freuen wir uns auf das nächste“, fuhr der italienische Fahrer fort.

Er räumte auch ein, dass er glaubt, hätte er im zweiten Stint einen Angriff auf George Russell starten können, wäre es ein etwas anderes Rennen geworden, da das Tempo besonders am Ende des Stints wirklich gut war.

„Ich habe das Gefühl, dass es mit Lewis unter der virtuellen Sicherheitsfahrphase vielleicht sehr knapp geworden wäre, also hätten wir vielleicht kämpfen können, aber es ist, wie es ist. Ich denke auch, was mich betrifft: Gestern habe ich keine gute Leistung gezeigt, also werde ich mir jetzt definitiv eine Woche Pause gönnen und dann bereit sein, in Österreich stärker zurückzukommen und wieder in Bestform zu sein“, schloss er.

Antonelli startete hinter Russell und Lewis Hamilton, der das Rennen schließlich gewann. Mercedes verfolgte eine Zwei-Stopp-Strategie, im Gegensatz zu Ferrari, das Hamilton aufgrund der heißen Bedingungen auf eine Drei-Stopp-Strategie setzte. Der siebenfache Weltmeister hatte ein starkes Tempo, hätte aber nach seinem letzten Boxenstopp wahrscheinlich beide Mercedes-Fahrer erneut überholen müssen.

Nach einer kurzen Virtual-Safety-Car-Phase durfte Hamilton an die Box und kehrte an der Spitze zurück. Antonelli war überzeugt, dass er Hamilton möglicherweise daran hätte hindern können, seinen ersten Sieg mit Ferrari einzufahren, wenn er früher an Russell vorbeigekommen wäre.

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Karin Gerlová

Karin studiert Journalismus an der Palacký Universität mit dem Schwerpunkt Motorsportberichterstattung. Sie hat sich auf die Berichterstattung über die Formel 1 und die MotoGP spezialisiert, um den Fans die Action auf und neben der Strecke näher zu bringen. Ihr Ziel ist es, Artikel zu verfassen, die nicht nur informativ, sondern auch nachvollziehbar und leicht verständlich sind, um dem Publikum einen natürlichen und sinnvollen Zugang zu den Geschichten zu ermöglichen.

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