Photo: Mirco Lazzari gp/Getty Images
Davide Tardozzi hat seine Zweifel an der neuen Idee geäußert, Reservefahrer in der MotoGP einzuführen. Während Liberty Media glaubt, dass der Plan den Sport verbessern könnte, sagt Tardozzi, dass es zu kostspielig sein könnte und im Moment nicht die richtige Priorität ist.
In der MotoGP gibt es eine neue Diskussion darüber, bei jedem Rennwochenende Reservefahrer einzusetzen. Diese Idee wurde von Liberty Media, dem Unternehmen, dem der Sport jetzt gehört, vorgeschlagen. Allerdings ist nicht jeder mit diesem Plan einverstanden.
Davide Tardozzi, der als Teammanager für das Ducati Lenovo Team arbeitet, hat sich klar gegen diesen Vorschlag ausgesprochen. Er glaubt, dass es keine gute oder einfache Lösung für die MotoGP ist, permanente Reservefahrer zu haben.
Liberty Media möchte, dass die MotoGP mehr wie die Formel 1 wird. In der Formel 1 hat jedes Team normalerweise einen Reservefahrer, der bereit ist, bei Bedarf zu fahren. Diese Fahrer können schnell einen Hauptfahrer ersetzen, der verletzt ist oder nicht antreten kann.
Die Idee klingt sinnvoll, vor allem wenn ein Fahrer in letzter Minute nicht antreten kann. So gab es beispielsweise schon Situationen, in denen ein Team keinen Ersatzfahrer zur Verfügung hatte, obwohl ein anderer Fahrer in der Nähe und einsatzbereit war.
Tardozzi glaubt jedoch, dass die Situation in der MotoGP ganz anders ist. Er sagt, dass der Sport bereits viele wichtige Probleme zu bewältigen hat und diese Idee im Moment nicht die Hauptpriorität ist. Er ist auch besorgt über die Kosten. Einen Vollzeit-Reservefahrer für jedes Team zu haben, würde mehr Geld, Personal und Planung erfordern.
Ein weiterer wichtiger Punkt, den er ansprach, ist das Niveau der Fahrer. Die MotoGP ist die höchste Stufe des Motorradrennsports, und nicht viele Fahrer außerhalb des aktuellen Starterfeldes sind bereit, auf diesem Niveau zu fahren. Tardozzi stellte in Frage, ob es genügend qualifizierte Fahrer gibt, um diese Reservistenrollen richtig auszufüllen.
Im Moment umfasst das MotoGP-Starterfeld bereits 22 der besten Fahrer der Welt, die alle auf einem sehr hohen Niveau fahren. Es ist nicht einfach, zusätzliche Fahrer mit ähnlichen Fähigkeiten zu finden.
Auch wenn einige erfahrene Fahrer oder Testfahrer einspringen könnten, sind sie nicht immer in der Lage, sofort Rennen zu fahren. Die MotoGP-Maschinen sind sehr komplex und die Fahrer brauchen Zeit, um sich an die Maschine und das Setup des jeweiligen Teams anzupassen.
Die Idee von Liberty Media zeigt, dass sie den Sport verbessern und ihn organisierter und zuverlässiger machen wollen. Seitdem sie die Kontrolle über die MotoGP übernommen haben, haben sie nach Wegen gesucht, die Meisterschaft zu modernisieren und zu vergrößern.
Dennoch glauben Leute wie Tardozzi, dass Veränderungen realistisch sein müssen. Im Moment ist er der Meinung, dass sich die MotoGP auf dringendere Probleme konzentrieren sollte, anstatt bei jedem Event Reservefahrer einzuführen.
Diese Diskussion wird wahrscheinlich weitergehen, da der Sport versucht, neue Ideen mit den wirklichen Herausforderungen des Rennsports auf höchstem Niveau in Einklang zu bringen.
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