Photo: Honda Racing Corporation
Aston Martin könnte vor einem sehr schwierigen Start in die Formel-1-Saison 2026 stehen. Laut italienischen Medienberichten kämpft das Team mit ernsthaften Problemen bei der neuen Honda-Power-Unit und könnte im Auftaktrennen in Australien nur eine begrenzte Anzahl an Runden absolvieren.
Das ambitionierte neue Projekt von Aston Martin mit Honda scheint nur wenige Tage vor Beginn der Formel-1-Saison auf erhebliche Schwierigkeiten zu stoßen.
Laut Informationen der italienischen Ausgabe von Motorsport.com kämpft das Team aus Silverstone derzeit mit größeren Problemen im Zusammenhang mit seiner neuen Honda-Power-Unit. Honda ist unter den neuen Regularien ab 2026 zum Motorenlieferanten von Aston Martin geworden, doch die Partnerschaft soll bereits sehr früh in ihrer Entwicklung mit technischen Komplikationen konfrontiert sein.
Das Hauptproblem sollen starke Vibrationen aus dem Verbrennungsmotor sein. Diese Vibrationen sollen sich negativ auf die Hybridsysteme auswirken, die ein zentraler Bestandteil der neuen Generation von Formel-1-Power-Units sind.
Aufgrund dieser Probleme konnte Aston Martin während der Vorsaisontests nur ein begrenztes Testprogramm absolvieren. Die Zuverlässigkeit ist daher vor dem ersten Rennwochenende der Saison ein großes Fragezeichen.
Dem Bericht zufolge erwog Aston Martin sogar kurzzeitig, das erste Rennen der Saison komplett auszulassen. Diese Option wurde jedoch letztlich verworfen, vor allem aus PR- und kommerziellen Gründen.
Stattdessen soll das aktuelle Ziel darin bestehen, sich für das Rennen zu qualifizieren und beim Großen Preis von Australien zumindest einige Runden zu absolvieren.
Sollten sich diese Berichte bestätigen, wäre dies ein äußerst schwieriger Start in die Saison für ein Team, das mit großen Ambitionen und hohen Erwartungen in die neue Reglement-Ära gegangen ist.
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