Photo: Aston Martin
Honda hat die Ursache für die schwerwiegenden Probleme aufgedeckt, die Aston Martin während der F1-Vorsaisontests in Bahrain behinderten.
Das Team drehte in den zwei Wochen die wenigsten Runden aller Teams und musste den letzten Tag nach nur sechs Runden vorzeitig beenden. Insgesamt drehte Aston Martin in Bahrain nur 329 Runden, nachdem das Team bereits bei einem verspäteten Shakedown in Barcelona auf 65 Runden beschränkt war. Die mangelnde Kilometerleistung hat dazu geführt, dass das Team vor dem ersten Rennen in Australien nicht ausreichend vorbereitet ist.
Laut Honda-Geschäftsführer Ikuo Takeishi traten die Probleme zunächst in Form von ungewöhnlichen Vibrationen innerhalb der Power Unit auf: "Während der Vorsaisontests haben wir einige abnormale Vibrationen festgestellt", erklärte er auf Nachfrage von Motorsport.com. Ich denke, die Hauptursache für das Problem war, dass diese abnormalen Vibrationen das Batteriesystem beschädigt haben", sagte er. Infolgedessen war Aston Martin nicht in der Lage, sein geplantes Programm zu absolvieren und verlor wertvolle Streckenzeit, die in dieser Phase des Jahres entscheidend ist.
Takeishi betonte das Ausmaß der Besorgnis bei Honda: "Wir glauben, dass die Ergebnisse der Tests vor der Saison sehr ernst und schwerwiegend sind", gab er zu. Er stellte klar, dass es sich nicht einfach um einen kleinen Defekt handelt, sondern um etwas, das sich direkt auf die Zuverlässigkeit auswirkt: "Die Vibrationen verursachen Probleme mit der Batterie, und nicht unbedingt Schäden an der Batterie selbst."
Als Reaktion darauf hat Honda detaillierte Untersuchungen sowohl auf der Seite der Antriebseinheit als auch auf der Seite des Fahrzeugs eingeleitet. Die Ingenieure im Werk in Sakura nutzen einen speziellen Prüfstand mit einem Monocoque, um die Vibrationsmuster zu analysieren und Gegenmaßnahmen zu entwickeln: "Wir sind gerade dabei, Gegenmaßnahmen zu ergreifen", bestätigte Takeishi.
Honda ist in dieser Saison in die Formel 1 zurückgekehrt, nachdem man sich Ende 2021 zurückgezogen hatte, als man mit Max Verstappen bei Red Bull Racing den Fahrertitel gewann. Obwohl die aktuelle Situation weit von diesen Meisterschaftshöhepunkten entfernt ist, besteht das Unternehmen darauf, dass seine Ambitionen unverändert bleiben. Die unmittelbare Priorität besteht darin, die Vibrationen so weit zu unterdrücken, dass die Zuverlässigkeit für das erste Rennen und auch für das Heimrennen auf dem Suzuka Circuit gewährleistet ist.
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