Photo: Red Bull Content Pool
Max Verstappen hat offen über den geplanten Abschied von Gianpiero Lambiase bei Red Bull gesprochen und verraten, dass er seinen langjährigen Renningenieur ermutigte, das Angebot von McLaren anzunehmen. In einem separaten Interview schlug auch Jos Verstappen versöhnlichere Töne an.
Max Verstappen hat erstmals auf die große Nachricht reagiert, dass Gianpiero Lambiase Red Bull verlassen und ab der Formel-1-Saison 2028 zu McLaren wechseln wird.
Lambiase ist seit Verstappens Ankunft bei Red Bull im Jahr 2016 dessen Renningenieur. Gemeinsam bildeten sie eine der erfolgreichsten Partnerschaften der modernen Ära. Ihre Zusammenarbeit spielte eine Schlüsselrolle auf Verstappens Weg zu vier Weltmeistertiteln und zahlreichen Rennsiegen.
Trotz der Bedeutung der Trennung stellte Verstappen klar, dass es keinerlei böses Blut gebe und er die Entscheidung seines Ingenieurs voll unterstütze. Gegenüber Viaplay erklärte er, dass der Brite die Chance vor seiner finalen Entscheidung mit ihm besprochen habe.
„Er hat mir gesagt, welches Angebot er bekommen hat. Ich habe gesagt: Du wärst verrückt, wenn du es nicht annimmst“, sagte Verstappen zu Viaplay.
„Wir haben bereits alles zusammen erreicht, und dann bekommt er so ein fantastisches Angebot – besonders im Hinblick auf seine Familie und die Sicherheit, die es bringt. Er hat mich sozusagen um meine Zustimmung gebeten, und ich habe ihm gesagt, dass er es unbedingt machen soll. Er wollte das wirklich von mir hören“, ergänzte der Red-Bull-Pilot.
Die Aussagen deuten darauf hin, dass die Entscheidung privat und respektvoll getroffen wurde, wobei Verstappen sowohl die beruflichen als auch die persönlichen Gründe nachvollziehen konnte.
Frühere Spekulationen hatten nahegelegt, dass Verstappens eigene Zukunft bei Red Bull davon abhängen könnte, ob Lambiase im Team bleibt. Dieser Eindruck scheint sich nun abzuschwächen. In einem weiteren Interview äußerte sich auch Jos Verstappen versöhnlicher und deutete an, dass Lambiases Abschied nicht automatisch Max’ Aus bedeute.
Laut Jos Verstappen wird nun erwartet, dass sein Sohn auch ohne einen seiner engsten Vertrauten in der Garage bei Red Bull bleibt.
Der Zeitpunkt fällt in einen schwierigen Saisonstart 2026 für Verstappen. Nach den ersten drei Rennen liegt der amtierende Weltmeister nur auf Rang neun der Fahrerwertung, während Red Bull weiter nach Antworten unter dem neuen Reglement sucht.
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