FIA bestätigt spezielle Regeln für den Energieeinsatz beim Großen Preis von Monaco

Photo: Jiří Křenek / Active Pictures

04. 06. 2026 08:20 CET
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FIA bestätigt spezielle Regeln für den Energieeinsatz beim Großen Preis von Monaco

James Whitaker

James Whitaker

Ich bin James Whitaker, ein britischer Sportjournalist, der sich auf die Formel 1 und die MotoGP konzentriert. Ich teile die neuesten Nachrichten und leicht verständliche Analysen aus der Welt des Motorsports.

Formel 1 F1-Saison 2026 FIA F1 Monaco

Die FIA hat für den Großen Preis von Monaco eine spezielle Energiemanagement-Konfiguration festgelegt, bei der die Teams mit einer speziellen, auf die niedrigen Geschwindigkeiten des Stadtkurses zugeschnittenen Karte für den Energieeinsatz arbeiten werden. Eine weitere Besonderheit des Wochenendes ist das völlige Fehlen aktiver aerodynamischer Zonen, was bedeutet, dass die Fahrer ihre Flügel auf der Runde nicht öffnen können.

Der Große Preis von Monaco wird eine der ungewöhnlichsten technischen Konfigurationen der Formel-1-Saison aufweisen. Die FIA bestätigte streckenspezifische Einstellungen für den Energieeinsatz, die auf die besonderen Anforderungen des Fürstentums zugeschnitten sind.

Im Gegensatz zu anderen Austragungsorten im Kalender gibt es in Monaco keine aktiven aerodynamischen Zonen. Daher können die Fahrer die beweglichen Flügel zu keinem Zeitpunkt während der Runde aktivieren, da es auf der Strecke keine langen Geraden gibt und der Schwerpunkt auf langsamen und mittelschnellen Kurven liegt.

Auch das Energiemanagement wird sich deutlich vom Standardansatz unterscheiden, der sonst in dieser Saison verwendet wird.

Im Qualifying haben die Fahrer Zugang zu 9 MJ elektrischer Energie pro Runde. Trotz der relativ niedrigen Durchschnittsgeschwindigkeiten in Monaco wird die Energierückgewinnung voraussichtlich kein Problem darstellen. Nach Angaben von Brembo bremsen die Fahrer auf der 3,337 Kilometer langen Strecke 15 Mal und verbringen rund 19 Sekunden pro Runde mit Bremsen, was reichlich Gelegenheit zur Regeneration bietet.

Während des Rennens sinkt die verfügbare Energiezufuhr leicht auf 8,5 MJ pro Runde, während der Überholmodus zusätzliche 0,5 MJ liefert.

In Monaco wird auch eine spezielle Motoreinstellung verwendet, die als Rev 1 bekannt ist und die Art und Weise ändert, wie die Batterieleistung bereitgestellt wird.

Beim Standardsystem, das auf den meisten Rennstrecken zum Einsatz kommt, kann der Elektromotor seine volle Leistung von 350 kW erbringen, bis das Auto 290 km/h erreicht. Jenseits dieser Geschwindigkeit wird die Leistung allmählich reduziert, bevor sie bei den höchsten Geschwindigkeiten null beträgt.

In Monaco beginnt die Reduktion jedoch viel früher. Bei der Konfiguration Rev 1 beginnt die Batterieleistung ab 200 km/h zu sinken und geht bei 300 km/h auf Null zurück. Diese Strategie spiegelt die Tatsache wider, dass es in Monaco nur sehr wenige Möglichkeiten gibt, hohe Geschwindigkeiten zu erreichen.

Der Überholmodus weist ein anderes Profil auf. Die Leistungsreduzierung beginnt zwar ebenfalls bei 200 km/h, nimmt aber allmählich ab, so dass dem Fahrer bei 300 km/h noch 150 kW zur Verfügung stehen, bevor sie bei 310 km/h schnell auf null sinkt.

Die Monaco-spezifischen Einstellungen verdeutlichen, wie die neuen Triebwerke der Formel 1 an die Charakteristiken der einzelnen Rennstrecken angepasst werden können, wobei der Energieeinsatz während des gesamten Wochenendes eine wichtige Rolle spielen dürfte.

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James Whitaker

James Whitaker ist ein britischer Sportjournalist mit Schwerpunkt auf der Formel 1 und der MotoGP. Er ist für seinen klaren und ansprechenden Stil bekannt und liefert die neuesten Nachrichten und leicht verständliche Analysen aus der schnelllebigen Welt des Motorsports. Seine Arbeit zielt darauf ab, die komplexen Zusammenhänge des Rennsports sowohl für Hardcore-Fans als auch für Gelegenheitsleser zugänglich zu machen. Ob er über die Dramatik eines Grand-Prix-Wochenendes berichtet, technische Entwicklungen aufschlüsselt oder herausragende Leistungen hervorhebt, James bringt seine Leidenschaft für den Rennsport und den Blick eines Journalisten für Details in jede seiner Geschichten ein.

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