Photo: GianAngelo Pistoia/CC BY 3.0
Der ehemalige Ferrari-Chef Luca di Montezemolo lobte den verbesserten Start des Teams in das Jahr 2026, warnte aber, dass konstante Podiumsplätze kein Ersatz für einen echten Titelkampf sind.
Der ehemalige Ferrari-Präsident Luca Cordero di Montezemolo hat den Saisonstart der Scuderia 2026 differenziert bewertet, indem er klare Fortschritte anerkennt, aber zugleich betont, dass das Team noch weit von einem titelreifen Auto entfernt ist.
Ferrari hat die Saison mit drei Podestplätzen in Folge begonnen und dabei eine Konstanz gezeigt, die im vergangenen Jahr gefehlt hatte. Diese Verbesserung hat das Team aus Maranello zum engsten Verfolger von Mercedes gemacht, auch wenn der Abstand zur Spitze weiterhin deutlich ist.
Montezemolo, der Ferrari während einer seiner erfolgreichsten Epochen führte und maßgeblich die moderne Identität des Teams prägte, ist der Ansicht, dass das aktuelle Auto Potenzial zeigt, jedoch noch nicht in der Lage ist, ernsthaft um den Titel zu kämpfen.
„Ich habe in den ersten drei Rennen ein gutes Auto gesehen – zuverlässig und konstant –, aber es sieht nicht wie ein Auto aus, das die Meisterschaft gewinnen kann. Es braucht Leistung, es braucht Energie. Entscheidend wird sein, wie gut es weiterentwickelt wird“, sagte Montezemolo im Podcast La Politica Nel Pallone.
Ferrari plant, in den kommenden Rennen Updates einzuführen, wobei der Fokus insbesondere auf der Verbesserung der Performance durch das ADUO-System liegt. Ziel ist es, den Rückstand auf den Mercedes W17 zu verringern und näher an die Spitze heranzurücken, auch wenn dieser Schritt eine große Herausforderung bleibt.
Für Montezemolo gehen die Erwartungen bei Ferrari weit über regelmäßige Podestplätze hinaus. Er betonte, dass das Team höher zielen müsse, insbesondere angesichts der langen Zeit seit dem letzten Titelgewinn.
„Nach so vielen Jahren reicht es nicht aus, ein paar Rennen zu gewinnen oder sich über ein Podium zu freuen, man muss die Meisterschaft gewinnen, und ich hoffe, dass die Weiterentwicklung ein Auto hervorbringt, das wirklich an der Spitze kämpfen kann“, fügte er hinzu.
Mit Blick auf die Zukunft bezeichnete er den Grand Prix von Miami als einen entscheidenden Wendepunkt, da die verlängerte Pause im Kalender den Teams wertvolle Entwicklungszeit verschafft.
„In Miami beginnt für alle eine neue Meisterschaft. Es gibt einen Monat Zeit zu arbeiten, und ich hoffe, Ferrari hat die Fähigkeit und die Stärke, das Auto weiterzuentwickeln“, schloss Montezemolo.
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