Photo: Honda
Gerüchte, die den IndyCar-Star Alex Palou mit einem Wechsel in die Formel 1 zu Red Bull in Verbindung bringen, wurden sowohl von seinem Teamchef Chip Ganassi als auch von Red Bull-Berater Helmut Marko umgehend zurückgewiesen.
Anfang dieser Woche begannen die Spekulationen, dass Red Bull den IndyCar-Star Alex Palou als potenziellen zukünftigen Teamkollegen für Max Verstappen in Betracht zieht. Angesichts von Palous dominanter Form in der IndyCar und der Ungewissheit um Red Bulls zweiten Platz gewann die Geschichte schnell an Fahrt.
Das Gerücht wurde jedoch sowohl von Palous aktuellem Team als auch von Red Bull selbst schnell wieder dementiert. Chip Ganassi, Besitzer von Chip Ganassi Racing, wies die Berichte rundheraus zurück: "Ich habe das selbst gelesen, und es wurde niemand darin zitiert", sagte Ganassi laut AP.
"Ich habe mit Palou gesprochen, und er hat nie mit jemandem darüber gesprochen. Ich habe mit seinem Management gesprochen und die wissen nichts, und ich weiß auch nichts. Ganassi erinnerte die Reporter auch daran, dass Palou bereits ein Angebot für einen Wechsel zu McLaren im Jahr 2023 ausgeschlagen und damit seine Loyalität zum Team bekräftigt hatte.
Palou selbst erlebt eine karrierebestimmende Saison: Er hat acht der ersten 16 Rennen 2025 gewonnen, darunter das prestigeträchtige Indianapolis 500, und ist auf dem Weg zu seiner vierten IndyCar-Meisterschaft in fünf Jahren. Ein solcher Erfolg zieht natürlich internationales Interesse auf sich, aber Ganassi stellte klar, dass die Spekulationen über die Formel 1 zwar schmeichelhaft sind, aber nicht Palous Realität widerspiegeln.
"Jeder will einen Fahrer haben, den auch alle anderen haben wollen", sagte er, "das bedeutet, dass man etwas hat, das wirklich wertvoll ist. Ob ich glaube, dass die Formel 1 die größte Bedrohung ist? Ich denke, die größte Bedrohung sind wir selbst - jeder von uns. Ich arbeite daran, das bestmögliche Umfeld für unsere Mitarbeiter zu schaffen, und das Gleiche gilt für unsere Fahrer. Ich arbeite daran, ihnen das bestmögliche Umfeld zu bieten, und das ist alles, was ich zu tun weiß.
Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko äußerte sich ebenso unverblümt, als er nach Palous Namen gefragt wurde, der mit dem Team in Verbindung gebracht wurde. Gegenüber der österreichischen Kleinen Zeitung erklärte er, dass die Berichte falsch seien und sagte schlicht: "Das stimmt nicht."
Stattdessen konzentriert sich Red Bull weiterhin auf die Evaluierung der eigenen Nachwuchsfahrer, wobei Isack Hadjar in seiner ersten Formel-1-Kampagne beeindruckte und Yuki Tsunoda unter Druck steht, seine Form zu verbessern. Aufstrebende Talente wie Arvid Lindblad sind ebenfalls für die Zukunft im Gespräch, aber Palou ist nicht Teil dieser Diskussion.
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