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Der italienische MotoGP-Pilot Enea Bastianini entschied sich, die neuen aerodynamischen "Beinflügel" während des MotoGP-Wochenendes in Thailand nicht zu benutzen. Während mehrere Fahrer das Gerät testeten, sagte Bastianini, dass es das Gefühl seiner KTM-Maschine veränderte und es für ihn schwieriger machte, das Verhalten des Hinterreifens zu verstehen.
Bei der thailändischen Runde der MotoGP-Meisterschaft testeten viele Teams neue aerodynamische Teile, sogenannte "Beinflügel". Diese kleinen Winglets werden in der Nähe der Beine des Fahrers angebracht und sollen für zusätzlichen Abtrieb am Motorrad sorgen.
Die Idee hinter den Flügeln ist es, die Stabilität des Motorrads zu verbessern, insbesondere wenn der Fahrer stark bremst. Zusätzlicher Anpressdruck kann dazu beitragen, das Motorrad stabiler zu halten und unerwünschte Bewegungen zu reduzieren. Aus diesem Grund haben mehrere Hersteller begonnen, ähnliche Designs an ihren MotoGP-Maschinen zu verwenden.
Ein Fahrer des Red Bull KTM Tech3 Teams entschied sich jedoch, diese Teile während des Rennwochenendes nicht zu verwenden. Der italienische Fahrer Enea Bastianini erklärte, dass sich die Beinflügel für ihn auf dem Motorrad nicht richtig anfühlten.
Bastianini sagte, dass die Flügel das Verhalten des Motorrads in einer Weise veränderten, die ihm nicht gefiel. Er hatte insbesondere das Gefühl, dass das Motorrad beim Bremsen anders reagierte. Der zusätzliche aerodynamische Effekt reduzierte die natürliche Bewegung des Motorrads, was es für ihn schwieriger machte, zu verstehen, was der Hinterreifen tat.
Für einen MotoGP-Piloten ist das Gefühl für den Grip der Reifen extrem wichtig. Wenn der Fahrer nicht deutlich spüren kann, wie sich das Motorrad verhält, wird es viel schwieriger, am Limit zu fahren. Aus diesem Grund zog es Bastianini vor, die Flügel zu entfernen und mit einem vertrauteren Setup zu fahren.
Das Rennen fand auf dem Chang International Circuit während des Thai MotoGP statt. Laut Bastianini beeinflusste auch diese spezielle Strecke seine Entscheidung. Verschiedene Strecken erfordern verschiedene Motorrad-Setups, und einige aerodynamische Teile funktionieren auf bestimmten Strecken besser als auf anderen.
Während Bastianini sich dazu entschied, die Flügel nicht zu benutzen, testeten andere Fahrer auf KTM-Maschinen diese während des Wochenendes. Das ist ganz normal in der MotoGP, da die Teams jedem Fahrer erlauben, das Setup zu wählen, das am besten zu seinem Fahrstil passt.
Die Entwicklung neuer aerodynamischer Teile ist ein wichtiger Bereich in der modernen MotoGP geworden. In den letzten Jahren haben die Hersteller viele verschiedene Flügeldesigns eingeführt, um die Leistung zu verbessern. Diese Innovationen können bei der Beschleunigung, der Bremsstabilität und der allgemeinen Kontrolle des Motorrads helfen.
Beinflügel tauchten erstmals an einigen Motorrädern auf, als die Teams nach neuen Möglichkeiten suchten, einen kleinen Vorteil zu erlangen. Selbst eine winzige Verbesserung kann in einem Sport, in dem die Fahrer mit extrem hohen Geschwindigkeiten konkurrieren, einen großen Unterschied ausmachen.
Doch nicht jeder im Fahrerlager unterstützt diese Teile uneingeschränkt. Einige sind der Meinung, dass bestimmte aerodynamische Vorrichtungen bei Stürzen gefährlich werden könnten, insbesondere wenn sie mit anderen Fahrern in Berührung kommen. Aus diesem Grund haben bereits Diskussionen über mögliche zukünftige Regeländerungen begonnen.
Trotz der Debatte geht die Entwicklung weiter, da die Teams versuchen, die beste Balance zwischen Geschwindigkeit, Sicherheit und Vertrauen der Fahrer zu finden. Bastianinis Entscheidung beim Rennen in Thailand zeigt, dass trotz der fortschrittlichen Technologie das persönliche Gefühl des Fahrers auf dem Motorrad immer noch eine sehr wichtige Rolle spielt.
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