Photo: Aston Martin F1 Team
Honda sieht das Erreichen des Zieles beim Großen Preis von Japan als wichtigen Fortschritt für das Aston-Martin-Projekt, trotz anhaltender Probleme bei Zuverlässigkeit und Leistung.
Hondas Rückkehr in die Formel 1 als Werkspartner von Aston Martin verlief bislang alles andere als reibungslos. Von Beginn an wurde das Projekt durch Zuverlässigkeitsprobleme gebremst, insbesondere durch Vibrationen und Batterieprobleme.
Noch vor dem Saisonauftakt räumte Aston Martin ein, dass das Erreichen des Ziels aufgrund dieser Probleme schwierig werden könnte. Diese Einschätzung bestätigte sich schnell, da das Team zu Saisonbeginn Schwierigkeiten hatte, Rennen zu beenden.
Eine kleine, aber bedeutende Verbesserung kam in Japan in der dritten Runde der Saison. In Suzuka schaffte es Alonso, die Zielflagge zu sehen, womit Aston Martin und Honda erstmals in dieser Saison eine volle Renndistanz absolvierten.
Hondas F1-Chefingenieur Shintaro Orihara bezeichnete das Ergebnis als wichtigen Moment für das Projekt, insbesondere im Hinblick auf die Zuverlässigkeit.
„Wir haben die komplette Renndistanz absolviert. Das ist ein guter Schritt in Bezug auf die Zuverlässigkeit. Wir arbeiten hart daran, die Batterieleistung zu verbessern“, sagte Orihara laut RacingNews365.
Trotz dieses Fortschritts steht Honda weiterhin vor einer komplexen Entwicklungsaufgabe, da mehrere Bereiche gleichzeitig verbessert werden müssen. Der Hersteller arbeitet sowohl an Leistungssteigerungen als auch an einem besseren Energiemanagement, erwartet jedoch keine kurzfristigen Ergebnisse.
„Gleichzeitig arbeiten wir im Werk in Sakura intensiv an der Verbesserung der Motorleistung. Außerdem evaluieren und optimieren wir das Energiemanagement. Wir müssen die Motorleistung auch mechanisch weiterentwickeln – das ist kein kurzfristiger Prozess. Wir werden weiter hart arbeiten und die Verbesserungen im Hintergrund umsetzen“, erklärte Orihara.
Das Rennen in Japan zu beenden hat dem Team zumindest wertvolle Daten geliefert, die die nächste Entwicklungsphase unterstützen sollen.
„Während der Renndistanz in Japan haben wir viele Daten gesammelt, die uns helfen, die Fahrbarkeit und das Energiemanagement zu verbessern. Das gibt uns eine gute Grundlage für die nächsten vier Wochen bis Miami“, fügte er hinzu.
Mit mehreren Wochen bis zum nächsten Rennen in Miami hat Honda nun eine wichtige Gelegenheit, diese Daten in Fortschritte umzusetzen. Auch wenn der Rückstand zur Spitze weiterhin deutlich ist, lieferte Suzuka erste Anzeichen dafür, dass sich das Projekt in die richtige Richtung entwickelt.
F1- und MotoGP-Nachrichten
Täglich neue Artikel
Nachrichten aus aller Welt
Berichte von den Rennen
NewsGP s.r.o.
Nové Sady 988/2
602 00, Brno, Czechia
IČO 22343776
European Union
We have established partnerships with circuits, organizers, and official partners. As we do not collaborate directly with the owner of the Formula 1 licensing, it is necessary for us to include the following statement:
This website is unofficial and is not associated in any way with the Formula 1 companies. F1, FORMULA ONE, FORMULA 1, FIA FORMULA ONE WORLD CHAMPIONSHIP, GRAND PRIX and related marks are trade marks of Formula One Licensing B.V.