Photo: Mercedes F1
Mercedes hat seinen Antrag auf Überprüfung der Strafe gegen George Russell beim Grand Prix von Monaco zurückgezogen und damit einen möglichen Rechtsstreit um das Rennergebnis beendet. Die Kontroverse um Monaco ist jedoch noch lange nicht vorbei, da Red Bull und McLaren weiterhin Berufung gegen die wiederhergestellte Podiumsplatzierung von Pierre Gasly einlegen.
Mercedes hat beschlossen, seinen Versuch, die Strafe gegen George Russell beim Grand Prix von Monaco aufzuheben, nicht fortzusetzen, und seinen Antrag auf Überprüfung zurückgezogen, noch bevor die Anhörung vor der FIA stattfinden konnte.
Das deutsche Team hatte den Antrag gestellt, nachdem die FIA-Rennkommissare die gegen Pierre Gasly verhängten Strafen auf Antrag von Alpine aufgehoben hatten. Diese Entscheidung eröffnete anderen Teams die Möglichkeit, Entscheidungen aus dem Rennen anzufechten, woraufhin Mercedes eine erneute Überprüfung der gegen Russell verhängten Sanktionen beantragte.
Eine Anhörung war für Samstag angesetzt, doch die Angelegenheit wurde vorzeitig geklärt, nachdem Mercedes der FIA mitgeteilt hatte, den Fall nicht weiter zu verfolgen.
In einer offiziellen Erklärung bestätigten die Rennkommissare die Entscheidung:
„Die Rennkommissare wurden vom Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team darüber informiert, dass dieses seinen Antrag auf Überprüfung der Entscheidung der Rennkommissare des Grand Prix von Monaco 2026 in Bezug auf das Auto mit der Startnummer 63 gemäß Artikel B1.6.3a des FIA-Formel-1-Sportreglements zurückzieht.“
Durch den Rückzug bleibt Russells Strafe unverändert, und damit ist eine der offenen Fragen rund um das Ergebnis in Monaco geklärt.
Die rechtlichen Nachwirkungen des Rennens sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Sowohl Red Bull als auch McLaren haben Einspruch gegen die Entscheidung der FIA eingelegt, Pierre Gaslys Podiumsplatz nach der erfolgreichen Anfechtung durch Alpine wieder anzuerkennen. Im Gegensatz zum zurückgezogenen Einspruchsantrag von Mercedes werden diese Fälle vom Internationalen Berufungsgericht der FIA behandelt.
Ein Termin für die Anhörung steht noch nicht fest, was bedeutet, dass das endgültige Ergebnis des Grand Prix von Monaco noch weiteren Änderungen unterliegen könnte.
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