Adrian Newey gibt zu: Aston-Martin-Fahrer können in Melbourne keine volle Renndistanz absolvieren

Photo: Jiří Křenek / Active Pictures

05. 03. 2026 09:59 CET
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Adrian Newey gibt zu: Aston-Martin-Fahrer können in Melbourne keine volle Renndistanz absolvieren

James Whitaker

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Ich bin James Whitaker, ein britischer Sportjournalist, der sich auf die Formel 1 und die MotoGP konzentriert. Ich teile die neuesten Nachrichten und leicht verständliche Analysen aus der Welt des Motorsports.

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Aston-Martin-Teamchef Adrian Newey hat bestätigt, dass Fernando Alonso und Lance Stroll beim Großen Preis von Australien mit erheblichen Einschränkungen fahren müssen. Grund dafür sind starke Vibrationen der Honda-Antriebseinheit, die ein Risiko für dauerhafte Nervenschäden in den Händen der Fahrer darstellen könnten.

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Aston Martin startet mit einem unerwarteten und ernsthaften technischen Problem in das erste Rennen der Formel-1-Saison 2026. Laut Teamchef Adrian Newey verursachen die von der Honda-Antriebseinheit im AMR26 erzeugten Vibrationen sowohl Zuverlässigkeitsprobleme als auch potenzielle Gesundheitsrisiken für die Fahrer.

Während der Vorsaisontests hatte das Team aus Silverstone Schwierigkeiten, längere Stints zu absolvieren. Die Ursache scheint eine übermäßige Vibration zu sein, die sich durch das Chassis überträgt. Einige der Auswirkungen sind mechanischer Natur, etwa wenn sich Komponenten lösen oder sogar vom Auto fallen, doch das Problem betrifft auch direkt die Fahrer im Cockpit.

Die Vibrationen werden über das Lenkrad in die Hände der Fahrer übertragen, weshalb Aston Martin die Zeit begrenzen muss, die Fernando Alonso und Lance Stroll während des Rennwochenendes im Auto verbringen können.

Vor dem Großen Preis von Australien in Melbourne erklärte Newey gegenüber den Medien, dass das Problem deutlich schwerwiegender sei als einfache Zuverlässigkeitsprobleme.

„Das größte Problem ist, dass die Vibration letztlich in die Finger des Fahrers übertragen wird. Fernando ist der Meinung, dass er nicht mehr als 25 Runden am Stück fahren kann, ohne ein Risiko für dauerhafte Nervenschäden in seinen Händen einzugehen. Lance glaubt, dass seine Grenze bei etwa 15 Runden liegt“, sagte Newey laut RacingNews365.

Die Vibrationen verursachen außerdem kleinere, aber sichtbare Zuverlässigkeitsprobleme am Auto. Laut Newey wurden bereits einige externe Komponenten während der Fahrten beeinträchtigt.

„Diese Vibrationen im Chassis verursachen einige Zuverlässigkeitsprobleme – Spiegel fallen ab, Rücklichter fallen ab und ähnliche Dinge, die wir jetzt beheben müssen“, erklärte der Aston-Martin-Teamchef.

Aufgrund der Situation erwartet Aston Martin bereits, dass keiner der beiden Fahrer die volle Renndistanz im Albert Park absolvieren kann. Stattdessen wird das Team den Einsatz des Autos sehr sorgfältig steuern müssen, bis die Ursache der Vibration gefunden und behoben ist.

Newey gab außerdem zu, dass die Situation bislang noch nicht vollständig mit der Führung der Honda Racing Corporation besprochen wurde. Eine schnelle Lösung wird jedoch entscheidend sein, wenn Aston Martin weitere Probleme zu Beginn der Saison vermeiden will.

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James Whitaker

James Whitaker ist ein britischer Sportjournalist mit Schwerpunkt auf der Formel 1 und der MotoGP. Er ist für seinen klaren und ansprechenden Stil bekannt und liefert die neuesten Nachrichten und leicht verständliche Analysen aus der schnelllebigen Welt des Motorsports. Seine Arbeit zielt darauf ab, die komplexen Zusammenhänge des Rennsports sowohl für Hardcore-Fans als auch für Gelegenheitsleser zugänglich zu machen. Ob er über die Dramatik eines Grand-Prix-Wochenendes berichtet, technische Entwicklungen aufschlüsselt oder herausragende Leistungen hervorhebt, James bringt seine Leidenschaft für den Rennsport und den Blick eines Journalisten für Details in jede seiner Geschichten ein.

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