Photo: Jiří Křenek / Active Pictures
Die wachsenden Spannungen im Nahen Osten werfen Fragen zu den bevorstehenden Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien auf. Zwar betont die Serie, dass die Situation beobachtet wird und bisher keine Entscheidung getroffen wurde, doch intern wird bereits über mögliche Alternativen diskutiert.
Mit dem nahenden Start der Formel-1-Saison richtet sich die Aufmerksamkeit auch auf die für April geplanten Rennen im Nahen Osten – den Großen Preis von Bahrain am 12. April und den Großen Preis von Saudi-Arabien eine Woche später.
Die aktuellen geopolitischen Spannungen in der Region haben zwangsläufig Fragen aufgeworfen, ob die beiden Veranstaltungen betroffen sein könnten.
Zum jetzigen Zeitpunkt hat die Formel 1 jedoch klargestellt, dass kein unmittelbarer Anlass zur Sorge besteht. Ein Sprecher der Serie erklärte, dass die nächsten Rennen der Saison weit entfernt von der Region stattfinden werden. Der Auftakt des Kalenders umfasst Rennen in Australien, China und Japan, sodass noch etwas Zeit bleibt, bevor die Formel 1 in den Nahen Osten reist.
Nach Angaben der Formel 1 wird die Situation gemeinsam mit den zuständigen Behörden sorgfältig beobachtet – ein Standardverfahren, wenn mögliche Sicherheitsbedenken auftreten.
Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass die Rennen gefährdet sind. Innerhalb der Formel-1-Szene wird jedoch bereits diskutiert, welche Alternativen in Betracht gezogen werden könnten, falls Änderungen am Kalender notwendig werden.
Historisch konnte die Meisterschaft auf mehrere Strecken zurückgreifen, die kurzfristig einspringen können. Eine der am häufigsten genannten Optionen ist die Türkei. Istanbul Park hat wiederholt Interesse bekundet, erneut ein Formel-1-Rennen auszurichten, und hat bereits während der von der Pandemie geprägten Saisons bewiesen, dass eine kurzfristige Rückkehr möglich ist.
Auch Portugal könnte eine Option sein. Die Algarve-Strecke in Portimão hat in den vergangenen Jahren erfolgreich Rennen ausgetragen und ist bereits für eine Rückkehr in den Formel-1-Kalender im Jahr 2027 vorgesehen.
Ein weiterer Name, der in diesen Diskussionen immer wieder auftaucht, ist Imola. Die historische italienische Rennstrecke verschwand kürzlich aus dem Kalender, inoffiziell wegen der hohen Ausrichtungsgebühren. Logistisch gesehen gehört sie jedoch zu den einfachsten Strecken, die kurzfristig aktiviert werden können.
Journalist Mat Coch meinte sogar, dass Imola praktisch als erster Ersatz bereitstehen könnte, falls ein Rennen ausfallen sollte.
„Mir wurde letztes Jahr gesagt, dass ‘Imola der erste Ersatzfahrer (sic) ist, wenn ein GP abgesagt wird’. Finanzen werden eine große Rolle spielen. Bahrain und Saudi-Arabien würden eine riesige Lücke hinterlassen, daher wird FOM versuchen, diese Auswirkungen zu minimieren“, schrieb Coch in den sozialen Medien.
Sollte sich diese Information bestätigen, könnte sich die italienische Strecke in einer starken Position befinden, falls die Formel 1 plötzlich ein Ersatzrennen benötigt.
Vorerst konzentriert sich die Serie jedoch auf die ersten drei Rennen der Saison in Australien, China und Japan. Da bis zu den geplanten Veranstaltungen im Nahen Osten noch mehrere Wochen verbleiben, hofft die Formel 1, dass sich die Situation stabilisiert und der ursprüngliche Kalender unverändert bleibt.
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