Photo: Red Bull Content Pool
aniel Ricciardo blickt auf eine der wichtigsten Entscheidungen seiner Formel-1-Karriere zurück und räumt Zweifel an seinem Red-Bull-Abgang ein. Gleichzeitig erkennt er an, wie sich sein Duell mit Max Verstappen hätte entwickeln können.
Daniel Ricciardo hat seine Entscheidung, Red Bull Ende 2018 zu verlassen, als das größte „Was wäre wenn“ seiner Formel-1-Karriere bezeichnet.
Der Australier, der fast drei Saisons lang Teamkollege von Max Verstappen war, verließ das Team aus Milton Keynes zu einem Zeitpunkt, als sich der Niederländer zunehmend als zentrale Figur etablierte. Ricciardo wechselte zu Renault auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, doch die folgenden Jahre brachten gemischte Ergebnisse, darunter eine schwierige Phase bei McLaren trotz seines Sieges in Monza 2021.
Rückblickend gibt Ricciardo zu, dass er bis heute nicht sicher ist, ob die Entscheidung richtig war.
„Das offensichtlichste ‚Was wäre wenn‘, besonders für Außenstehende, ist: ‚Was wäre, wenn du nach 2018 bei Red Bull geblieben wärst?‘“, sagte er im Interview mit The Athletic.
„Das ist eine Frage, bei der ich nicht weiß, ob es die richtige Entscheidung war. Sicherlich spielten Emotionen eine Rolle, aber ich hatte Gründe zu glauben, dass es nicht funktionieren würde. Es gibt auch ein Szenario, in dem Max mich über die Jahre hinweg komplett zerstört hätte und meine Karriere vielleicht noch früher zu Ende gegangen wäre. Ich weiß es nicht.“
Ricciardos Abgang erfolgte zu einem Zeitpunkt, als Verstappens Entwicklung klar nach oben zeigte, was zu Spekulationen führte, er habe einem langfristigen direkten Duell ausweichen wollen. Der Australier weist das jedoch zurück.
„Zu der Zeit war ich konkurrenzfähig mit Max, und wir haben uns gegenseitig stark gemacht.“
Während ihrer gemeinsamen Zeit waren beide Fahrer eng beieinander, teilten sich Siege und lieferten sich regelmäßig Duelle auf Augenhöhe. Diese Balance sowie interne Dynamiken beeinflussten Ricciardos Entscheidung.
„Es ist einfach schwierig. Klar, vielleicht hätte ich mehr Rennen gewonnen. Aber ich kann nicht leugnen, dass Max… Max ist.“
Ricciardo betonte, dass er nicht vor dem Kampf geflohen sei, sondern sich Sorgen über die zukünftige Teamdynamik gemacht habe.
„Damals hieß es oft, ich würde dem Duell aus dem Weg gehen. Ich denke nicht, dass ich davongelaufen bin. Ich hatte eher Bedenken, wie sich die Dinge entwickeln würden. Die Teamdynamik war für mich wichtiger als der direkte Kampf.“
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