Photo: Jiří Křenek / Active Pictures
Die Formel 1 bereitet sich auf die mögliche Absage des Großen Preises von Bahrain aufgrund des eskalierenden Konflikts in der Golfregion vor. Während es immer unwahrscheinlicher wird, dass das Rennen in Sakhir stattfindet, versuchen die Veranstalter in Saudi-Arabien Berichten zufolge immer noch, die Veranstaltung in Jeddah zu retten.
Der Formel 1 drohen erhebliche Änderungen im April-Kalender, da die Spannungen in der Golfregion weiter eskalieren. Der Große Preis von Bahrain, der am 12. April auf der Rennstrecke von Sakhir stattfinden soll, gilt nun als höchst unwahrscheinlich, wenn sich die Sicherheitslage nicht verbessert.
Nach Informationen, die im Fahrerlager kursieren, ist das derzeitige Basisszenario, das innerhalb des Sports diskutiert wird, dass das Rennen in Bahrain abgesagt wird, wenn die regionale Stabilität nicht rechtzeitig zurückkehrt.
Der Iran hat in den letzten Tagen Raketen- und Drohnenangriffe auf mehrere Ziele in der Region gestartet. Berichten zufolge wurden unter anderem Ziele in Bahrain und Saudi-Arabien angegriffen, darunter der Stützpunkt der Fünften Flotte der US-Marine in Manama und eine Aramco-Raffinerie in Saudi-Arabien. Letztere ist für die Formel 1 von besonderer Bedeutung, da Aramco ein wichtiger Partner der Meisterschaft und ein Hauptsponsor von Aston Martin ist.
Die Logistik ist ein weiterer wichtiger Faktor. Die gesamte Fracht für das Doppelrennen im April soll zunächst nach Bahrain transportiert werden, bevor sie nach Saudi-Arabien weiterfährt. Sollte die Veranstaltung in Bahrain nicht stattfinden können, würde dies den Transport der Ausrüstung für das folgende Rennen in Jeddah erheblich erschweren.
Ein kürzlich in Bahrain geplanter Reifentest von Pirelli wurde ebenfalls aufgrund von Sicherheitsbedenken abgesagt, was die Herausforderungen verdeutlicht, denen sich die Organisatoren derzeit gegenübersehen.
Trotz der Ungewissheit um Bahrain drängen die Organisatoren in Saudi-Arabien Berichten zufolge weiterhin auf die Durchführung ihres Rennens. Nach Angaben von RacingNews365 wird versucht, den Jeddah Grand Prix im Kalender zu halten, wenn es die Situation erlaubt.
Die Situation ist bereits zu einem Gesprächsthema im Fahrerlager geworden. Nach dem Großen Preis von Australien sollen sich Isack Hadjar und Kimi Antonelli auf dem Flug von Melbourne nach Shanghai über die Situation unterhalten haben, wobei Hadjar scherzte, dass Antonelli nun vielleicht "zwei Rennen weniger zu gewinnen" habe.
Würden beide Rennen abgesagt, würde sich der Rennkalender von 24 auf 22 Veranstaltungen reduzieren und eine fünfwöchige Lücke zwischen Suzuka und Miami entstehen. Im Fahrerlager sind einige spekulative Ideen aufgetaucht, darunter die Möglichkeit, zwei Rennen in Suzuka zu veranstalten, aber es gibt derzeit keinen Hinweis darauf, dass die Formel 1 plant, Ersatzveranstaltungen zu organisieren.
Das wahrscheinlichste Szenario scheint derzeit zu sein, dass Bahrain gestrichen wird, während Saudi-Arabien immer noch versucht, sein Rennen im Kalender zu halten, was bedeutet, dass die endgültige Form des frühen Saisonkalenders ungewiss bleibt.
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