Photo: Audi
Die FIA hat nach dem entscheidenden Treffen mit Teams und Interessengruppen am Montag ein Paket von Änderungen am Formel-1-Reglement für 2026 bestätigt. Die Neuerungen, die vorbehaltlich der endgültigen Ratifizierung bereits beim Grand Prix von Miami eingeführt werden sollen, zielen darauf ab, Qualifying, Rennen, Starts und Sicherheit bei nassem Wetter zu verbessern.
Die FIA hat eine Antwort auf die wachsende Kritik an den neuen Formel-1-Autos für 2026 angekündigt und nach hochrangigen Gesprächen mit Teams, F1-Management und wichtigen Entscheidungsträgern am Montag eine Reihe von technischen Anpassungen bestätigt.
Seit Beginn der Saison wurde das neue Reglement von Fahrern und Fans wegen der Anforderungen an die Energieeinsparung im Qualifying, des uneinheitlichen Überholverhaltens und der gefährlichen Geschwindigkeitsunterschiede während des Rennens kritisiert. Die Aprilpause bot Gelegenheit zu Gesprächen, und vor einem abschließenden Gipfeltreffen am 20. April fanden mehrere Sitzungen statt.
Nach diesen Gesprächen stellte die FIA Änderungen in vier Schlüsselbereichen vor: Qualifying, Rennleistung, Rennstart und Rennen bei nassem Wetter. Die Maßnahmen werden voraussichtlich beim Großen Preis von Miami in Kraft treten, vorbehaltlich der Genehmigung durch den World Motor Sport Council.
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Um die Qualifying-Runden aggressiver zu gestalten und übermäßiges Lift-and-Coast-Verhalten zu reduzieren, wird die FIA die Einstellungen für die Energierückgewinnung weiter anpassen. Die maximale Aufladung wurde von 8MJ auf 7MJ gesenkt, während die Spitzenleistung im Superclip von 250kW auf 350kW steigt.
Der Automobilweltverband ist der Ansicht, dass dies die Zeit, die die Fahrer mit der Verwaltung des Batteriestands verbringen, verkürzen und mehr Vollgasfahrten ermöglichen wird. Darüber hinaus wurde die Zahl der Rennen, bei denen spezielle Einstellungen mit geringerer Energie verwendet werden dürfen, von acht auf 12 erhöht, was mehr Flexibilität je nach Streckenlayout bietet.
Für die Grands Prix hat die FIA außerdem Maßnahmen ergriffen, um gefährliche Schlussgeschwindigkeiten zu reduzieren und gleichzeitig die Überholmöglichkeiten zu erhalten.
Die Race-Boost-Funktion wird nun auf zusätzliche 150 kW begrenzt, um extreme Geschwindigkeitsvorteile bei Überholvorgängen zu verhindern. Der Einsatz der MGU-K wird in wichtigen Beschleunigungsbereichen wie Ausfahrten und Überholzonen bei 350 kW bleiben, in anderen Abschnitten der Runde aber auf 250 kW sinken.
Laut FIA soll dies zu einem berechenbareren Rennprodukt führen, ohne strategische Möglichkeiten zu beseitigen.
Die Starts waren ein weiterer Problembereich des neuen Reglements. Jetzt wurde ein neues Überwachungssystem entwickelt, das Autos erkennt, die nach dem Loslassen der Kupplung ungewöhnlich langsam beschleunigen.
Wenn es ausgelöst wird, erhält das Auto automatisch ein Minimum an MGU-K-Unterstützung, um gefährliche Startprobleme zu vermeiden. Außerdem blinken Warnleuchten am Heck und an den Seiten des betroffenen Fahrzeugs auf, um nachfolgende Fahrer zu warnen.
Die FIA bestätigte außerdem, dass der Energiezähler zu Beginn der Einführungsrunde zurückgesetzt wird, um eine zuvor festgestellte technische Unstimmigkeit zu beheben.
Diese neuen Startverfahren werden während des Grand Prix von Miami getestet und analysiert, bevor sie endgültig bestätigt werden.
Nach dem Feedback der Fahrer wurden auch einige Maßnahmen für nasses Wetter eingeführt.
Die Temperaturen der Zwischenreifen werden erhöht, um schneller Grip zu erzeugen, während der Einsatz des ERS bei rutschigen Bedingungen reduziert wird, um Traktion und Kontrolle zu verbessern.
Die FIA hat auch die Rücklichtsignale vereinfacht, um die Autos bei schlechter Sicht besser zu erkennen und die nachfolgenden Fahrer bei starker Gischt deutlicher zu warnen.
Die Änderungen stellen die erste große Überarbeitung der Regeln für 2026 dar und unterstreichen die Entschlossenheit der FIA, nach einer kontroversen Eröffnungsphase der neuen Formel-1-Ära schnell zu reagieren.
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