Photo: McLaren
Lando Norris wird beim Großen Preis von Belgien 10 Startplätze zurückversetzt, nachdem McLaren beschlossen hat, in Spa-Francorchamps neue Komponenten der Mercedes-Antriebseinheit in sein Auto einzubauen. Das Team nutzt die Überholmöglichkeiten auf dieser Rennstrecke, um die Auswirkungen der Strafe zu begrenzen.
Lando Norris muss beim Großen Preis von Belgien an diesem Wochenende mit einer Startplatzstrafe von 10 Plätzen rechnen, nachdem McLaren sein Auto mit zusätzlichen Komponenten der Mercedes-Antriebseinheit ausgestattet hat.
Der amtierende Weltmeister hatte nach einem schwierigen Saisonstart mit potenziellen Zuverlässigkeitsproblemen zu kämpfen, weshalb McLaren aufgrund mehrerer Zwischenfälle gezwungen war, die Zuteilung seiner Motorteile sorgfältig zu verwalten.
Da Mercedes eine aktualisierte Spezifikation zur Verbesserung der Zuverlässigkeit eingeführt hat, hat McLaren beschlossen, die Gelegenheit zu nutzen, um Komponenten an beiden Fahrzeugen auszutauschen. Oscar Piastri wird auf seine dritte Leistungselektronikeinheit umsteigen, während Norris seine vierte einsetzen wird, womit er die zulässige Zuteilung überschreitet und die Startplatzstrafe auslöst.
McLaren bestätigte die Entscheidung am Donnerstag:
„Das McLaren Mastercard Formel-1-Team wird an diesem Wochenende in Spa das Auto mit der Startnummer 1 mit einer vierten Leistungselektronikeinheit ausstatten, wodurch wir die zulässige Anzahl der zugewiesenen Leistungselektronikeinheiten überschreiten und eine Strafversetzung um 10 Startplätze in Kauf nehmen müssen.“
Das Team erklärte, dass Spa-Francorchamps aufgrund der langen Geraden und der besseren Überholmöglichkeiten als idealer Austragungsort für den Wechsel ausgewählt wurde, was es Norris ermöglichen sollte, während des Rennens leichter Positionen gutzumachen.
McLaren stellte zudem klar, dass die zuvor in Japan eingeführte Leistungselektronik-Einheit zwar zuverlässig gewesen sei, Mercedes jedoch seitdem weitere Updates entwickelt habe, um Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit auszuräumen. „„Zwar hat die Leistungselektronikeinheit, die wir in Japan eingebaut und seit Miami in jeder Session eingesetzt haben, zuverlässig funktioniert, doch hat Mercedes-AMG High Performance Powertrains seitdem eine Reihe von Zuverlässigkeitsverbesserungen an seinen neuen Leistungselektroniksystemen vorgenommen“, fügte McLaren hinzu.
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