Photo: Audi F1 Team
Die geplante Anpassung der aktuellen Formel-1-Antriebsregeln ab 2027 ist unsicher, da sich die Hersteller bislang nicht auf den von der FIA vorgeschlagenen Wechsel zu einem 60:40-Verhältnis zwischen Verbrennungsmotor und Elektroleistung einigen konnten.
Die Diskussion über die zukünftige Ausrichtung der F1-Antriebsregeln gewinnt weiter an Intensität, wobei die für 2027 vorgeschlagene Änderung derzeit alles andere als gesichert ist.
Die FIA drängt auf eine Überarbeitung des bestehenden Konzepts, bei dem das ursprünglich geplante 50:50-Verhältnis zwischen Verbrennungsmotor und elektrischer Energie zugunsten eines 60:40-Splits verschoben werden soll. Auslöser sind erste Erkenntnisse sowie Rückmeldungen der Fahrer, die auf Probleme beim Energiemanagement hinweisen.
Insbesondere wird auf übermäßiges Energiesparen im Rennen hingewiesen, darunter häufiges „Lift-and-Coast“ sowie Situationen, in denen Fahrer auf langen Geraden gezwungen sein könnten, elektrische Energie zu managen oder zu sparen.
Wie RacingNews365 und The Race berichten, findet der Vorschlag derzeit keine einstimmige Unterstützung unter den Motorenherstellern. Zwar besteht Einigkeit darüber, dass Anpassungen sinnvoll sein könnten, jedoch nicht über Zeitpunkt und Umfang der Änderungen.
Einige Hersteller plädieren für eine Einführung bereits 2027, während andere eine Verschiebung auf 2028 bevorzugen, um bereits weit fortgeschrittene Entwicklungsprogramme zu schützen.
Audi äußert Berichten zufolge Bedenken hinsichtlich der finanziellen und technischen Auswirkungen einer Anpassung des ursprünglich auf 50:50 ausgelegten Reglements. Mercedes-Benz zeigt sich dem Vorschlag gegenüber offener, während Honda bereit ist, jede letztlich von der FIA beschlossene Richtung zu unterstützen.
Weitere Gespräche zwischen den Herstellern sind am Wochenende des Großen Preises von Kanada in Montreal geplant, wo sich die Richtung der Debatte weiter klären könnte.
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