Photo: Red Bull Content Pool
Der ehemalige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat sich besorgt über die Ausrichtung des Sports unter dem neuen Reglement geäußert.
Die Debatte über die Zukunft der Formel 1 hat sich mit dem Eintritt der Meisterschaft in einen neuen Regelzyklus intensiviert. Fahrer, Teams und ehemalige Schlüsselfiguren des Sports haben sich dazu geäußert, was die Änderungen für den Rennsport bedeuten könnten. Unter ihnen ist auch der ehemalige F1-Chef Bernie Ecclestone, der sich vorsichtig darüber geäußert hat, wie sich die neuen Regeln sowohl auf das Spektakel als auch auf die Zuschauer auswirken könnten.
Seine Kommentare folgen auf die jüngste Kritik von Max Verstappen, der das neue Reglement für die Antriebseinheit in Frage stellte und einige Aspekte als "Anti-Rennsport" bezeichnete und die Richtung der Formel 1 sogar mit der "Formel E auf Steroiden" verglich.
Der derzeitige F1-CEO Stefano Domenicali wies Befürchtungen zurück, dass der Sport seinen Reiz verlieren könnte, und betonte, dass die Änderungen für die technologische Relevanz und die langfristige Nachhaltigkeit notwendig seien. Ecclestone glaubt jedoch, dass die Übergangszeit für Fans, Medien und sogar Fahrerlager-Insider eine Herausforderung sein könnte.
"Zu Beginn der Saison wird es Verwirrung geben, weil jeder die Formel 1 neu lernen muss. Und die Regeln begünstigen sicherlich nicht Max Verstappen und seinen Fahrstil", fügte er hinzu und spielte damit auf die aggressive, voll auf Angriff ausgerichtete Art des vierfachen F1-Fahrerchampions an", sagte Ecclestone in einem Interview mit sport.de.
Ecclestone argumentiert, dass die zunehmende Betonung der technischen Zwänge die Gefahr birgt, dass die Aufmerksamkeit von den Fahrern, die traditionell die zentralen Figuren des Sports sind, abgelenkt wird. Seiner Ansicht nach hat sich die Formel 1 immer in erster Linie durch den Wettbewerb der Fahrer und nicht durch die technische Komplexität allein definiert.
"Es geht weniger um den Rennsport, aber so entwickeln sich die Dinge: mehr Vorschriften, mehr Regeln für die Fahrer, dies nicht tun, jenes nicht tun. Es liegt in der DNA der Formel 1, dass sie eine Weltmeisterschaft der Fahrer und nicht der Ingenieure ist. Die Formel 1 konkurriert jetzt mehr mit der Formel E. Vielleicht gefällt das den Fans, aber ich glaube das nicht. Die Gefahr ist, dass wir die Fans verlieren. Ich hoffe aufrichtig, dass ich mich irre", so Ecclestone abschließend.
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