Photo: Mickael Le rouzic/CC BY 4.0
Die FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft hat ihren Lauf in Katar wegen der eskalierenden Spannungen im Nahen Osten verschoben. Die Situation stellt nun die kommenden Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien ernsthaft in Frage. Hinter den Kulissen wird bereits über alternative Austragungsorte diskutiert.
Die FIA World Endurance Championship hat offiziell den Vorsaison-Prolog sowie das Rennen über 1812 Kilometer in Katar verschoben, nachdem sich die Sicherheitslage in der Golfregion rapide verschlechtert hat. Militärische Aktionen und Gegenschläge haben mehrere Länder betroffen und den internationalen Flugverkehr stark beeinträchtigt.
Während die WEC frühzeitig reagierte und ihr Katar-Event auf einen späteren Termin im Jahr verlegte, richtet sich der Fokus zunehmend auf die Formel 1. Der Große Preis von Bahrain und der Große Preis von Saudi-Arabien sind für Mitte April als vierte und fünfte Runde der Saison 2026 geplant. Die aktuelle Instabilität stellt jedoch infrage, ob diese Rennen planmäßig stattfinden können.
Die Formel 1 beobachtet die Situation in enger Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und internationalen Partnern. Eine Absage wurde bislang nicht beschlossen, jedoch laufen Notfallplanungen.
Sollten Bahrain und Saudi-Arabien nicht austragen können, gelten mehrere Strecken als realistische Ersatzoptionen.
Imola gilt als stärkster Kandidat. Die italienische Strecke war bis 2025 im Kalender, ist weiterhin homologiert und betriebsbereit.
Auch das Algarve International Circuit in Portugal ist eine mögliche Alternative. Die Strecke bewies während der Pandemie-Saisons ihre Fähigkeit, kurzfristig ein Rennen auszurichten.
Zudem könnte Istanbul Park erneut ins Gespräch kommen. Die türkische Strecke bekundete öffentlich Interesse an einer Rückkehr.
Aufgrund logistischer Zwänge gelten europäische Strecken als praktikabelste Lösung.
Auch die MotoGP beobachtet die Lage genau, da später im Jahr ein Rennen in Katar geplant ist.
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