Photo: Mercedes F1
Mercedes-Teamchef Toto Wolff glaubt, dass Red Bull derzeit bei der Leistung der Power Units unter den neuen Formel-1-Regeln für 2026 das Feld anführt.
Mercedes-Teamchef Toto Wolff sagt, Red Bull sei nach Einführung der neuen Hybridregeln für 2026 zur frühen Referenz geworden. Mercedes galt nach ersten Runs in Barcelona als Favorit, doch Daten vom ersten offiziellen Bahrain-Test deuteten nun klarer auf das Team aus Milton Keynes hin.
Die erste hauseigene Red-Bull-Powerunit nach dem Ende der Honda-Partnerschaft 2025 ist ein großes technisches Projekt. Mehrere erfahrene Ingenieure, auch von Mercedes, wurden verpflichtet. Erste Hinweise zeigen, dass sich dieser Aufwand ausgezahlt hat.
„Ich hatte gehofft, sie wären schlechter, aber sie haben einen sehr guten Job gemacht“, sagte Wolff. „Auto und Powerunit sind derzeit die Benchmark. Und dann sitzt noch Max im Auto. Diese Kombination ist stark.“
Die Regeln 2026 legen deutlich mehr Gewicht auf elektrische Energie im Hybridsystem. Batterien können mehr Energie gewinnen und einsetzen als zuvor, wodurch Energiemanagement zu einem entscheidenden Performancefaktor wird, besonders auf Geraden und bei längeren Runs.
Laut Wolff zeigten erste Bahrain-Daten Red Bulls Stärke hier. „Schauen Sie sich den Energieeinsatz an. Sie können auf den Geraden deutlich mehr Energie einsetzen als alle anderen. Auf eine Runde kannten wir das, jetzt sehen wir es über zehn Runden konstant“, sagte er.
Ob Mercedes dieses Niveau aktuell erreichen könne? „Heute nein“, antwortete Wolff.
Gleichzeitig steht Mercedes im Zentrum einer Debatte über die Auslegung der neuen Motorregeln. Diskutiert wird das Verdichtungsverhältnis des V6, von 18:1 auf 16:1 reduziert, um Neueinsteigern zu helfen. Rivalen vermuten, Mercedes erfülle Messungen bei Umgebungstemperatur, erreiche aber unter Betriebsbedingungen höhere Leistung.
Wolff sprach von zunehmendem politischem Druck: „Das Lobbying anderer Motorenhersteller hat in den letzten Monaten massiv zugenommen.“ Treffen mit der FIA hätten noch keine endgültige Lösung gebracht.
Die FIA möchte vor dem Saisonstart Klarheit, um Proteste oder Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden. Eine mögliche Lösung wäre eine neue Definition der Messmethode des Verdichtungsverhältnisses, was FIA- und F1-Zustimmung erfordern würde.
„Man wird ständig fehlgeleitet und führt andere in die Irre. Überraschungen gibt es kaum noch. Der Wind kann sich schnell drehen“, so Wolff.
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