Ferrari entfernt Halo-Flügel in China nach FIA-Bedenken zur Legalität

Photo: Scuderia Ferrari

17. 03. 2026 09:35 CET
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Ferrari entfernt Halo-Flügel in China nach FIA-Bedenken zur Legalität

James Whitaker

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Ich bin James Whitaker, ein britischer Sportjournalist, der sich auf die Formel 1 und die MotoGP konzentriert. Ich teile die neuesten Nachrichten und leicht verständliche Analysen aus der Welt des Motorsports.

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Ferrari entfernte während des China-GP-Wochenendes stillschweigend seine neuen Halo-Flügel nach Gesprächen mit der FIA. Laut The Race wollte das Team mögliche Kontroversen vermeiden, obwohl die Teile zunächst abgenommen wurden.

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Ferrari reiste mit zwei auffälligen aerodynamischen Updates nach Shanghai, die sofort Aufmerksamkeit im Fahrerlager erregten. Neben einem experimentellen Heckflügel präsentierte das Team kleine Flügel an beiden Seiten des Halo.

Während der Heckflügel nur im Training getestet wurde, kamen die Halo-Flügel im Sprint zum Einsatz, wo Ferrari einen kleinen Leistungsgewinn feststellte. Die Komponenten sollten den Luftstrom rund um das Cockpit verbessern und so die Effizienz steigern.

Wie The Race berichtet, wurden die Flügel jedoch vor dem Qualifying entfernt und im Rennen nicht eingesetzt. Der Grund war nicht die Performance.

Vielmehr folgten Gespräche mit der FIA über die Auslegung der technischen Regeln. Obwohl beide Autos die Abnahme bestanden hatten, gab es Bedenken, dass das Konzept in einer Grauzone liegt.

Ferrari entschied daher, kein Risiko einzugehen – insbesondere wegen möglicher Proteste oder Untersuchungen nach dem Rennen, zumal der Zeitgewinn nur gering war.

Es gibt Hinweise, dass auch rivalisierende Teams Fragen bei der FIA aufwarfen, was zusätzliche Prüfungen auslöste.

Angesichts der Unsicherheit wählte Ferrari einen vorsichtigen Ansatz und entfernte die Teile. Weitere Gespräche mit der FIA sollen folgen, bevor über einen möglichen Einsatz in Zukunft entschieden wird.

Ferrari testete zudem ein rotierendes Heckflügel-Konzept, das großes Interesse weckte. Dieses wurde jedoch bereits nach dem Training freiwillig entfernt, da weiterer Analysebedarf bestand.

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James Whitaker

James Whitaker ist ein britischer Sportjournalist mit Schwerpunkt auf der Formel 1 und der MotoGP. Er ist für seinen klaren und ansprechenden Stil bekannt und liefert die neuesten Nachrichten und leicht verständliche Analysen aus der schnelllebigen Welt des Motorsports. Seine Arbeit zielt darauf ab, die komplexen Zusammenhänge des Rennsports sowohl für Hardcore-Fans als auch für Gelegenheitsleser zugänglich zu machen. Ob er über die Dramatik eines Grand-Prix-Wochenendes berichtet, technische Entwicklungen aufschlüsselt oder herausragende Leistungen hervorhebt, James bringt seine Leidenschaft für den Rennsport und den Blick eines Journalisten für Details in jede seiner Geschichten ein.

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