Photo: Ferrari
Während der Testfahrten vor der Saison in Bahrain probierte Ferrari einen neuen Heckflügel aus, der sich drehen und wenden lässt, um den Luftwiderstand auf den Geraden zu verringern. Die FIA bestätigte, dass er den Regeln entspricht.
Bei den Testfahrten in Bahrain sorgte Ferrari mit der Einführung eines neuen Heckflügels für Aufsehen. Lewis Hamilton nutzte das System in seinen ersten Runden auf der Strecke. Als die aktive Aerodynamik eingeschaltet wurde, öffnete sich die obere Klappe des Heckflügels nicht wie üblich mit DRS. Stattdessen klappte sie nach oben und drehte sich um 270 Grad, wodurch sie auf der Geraden fast auf den Kopf gestellt wurde und sich die Funktionsweise des Flügels deutlich veränderte.
Zu Beginn der Woche hatte Ferrari eine normalere Version, ähnlich dem alten DRS, getestet, kehrte aber später zu dieser neuen Idee zurück, um mehr Daten zu sammeln. Das Team vergleicht nun beide Optionen, um zu sehen, welche die besseren Ergebnisse liefert. Teamchef Frederic Vasseur sagte, dass es sich noch um ein Testteil handelt, schloss aber nicht aus, dass es im Rennen eingesetzt wird, wenn es sich als Vorteil erweist.
Wenn das System aktiviert ist, erzeugt der Flügel Auftrieb, ähnlich wie bei einem Flugzeugflügel. Dadurch wird der Luftwiderstand verringert und die Höchstgeschwindigkeit auf den Geraden erhöht. In den Kurven kehrt der Flügel in seine normale Position zurück, um den für die Haftung erforderlichen Abtrieb zu erzeugen. Das Ziel ist einfach. Das Auto soll in den Kurven stark und stabil bleiben, aber auf den Geraden so schnell wie möglich werden.
The innovation never stops in F1
— Formula 1 (@F1) February 19, 2026
Contrast and compare @ScuderiaFerrari's different rear wing systems 👀#F1 #F1Testing pic.twitter.com/kd6HRINJFA
Die neuen Regeln lassen den Teams mehr Freiheit als bisher. Unter dem alten DRS-System gab es strenge Grenzen dafür, wie sich der Flügel öffnen konnte. Jetzt können die Konstrukteure verschiedene Lösungen ausprobieren. Der technische Direktor der FIA für Einsitzer, Nikolas Tombazis, erklärte, dass dies mit Absicht geschehen sei: "Wir haben generell Lösungen gefördert, die den Luftwiderstand reduzieren", erklärte er. Er sagte auch, dass die alten Grenzwerte "in diesem Jahr nicht beibehalten wurden", um "mehr Freiheit zu geben", und fügte hinzu, dass "die Ferrari-Lösung unserer Meinung nach in Ordnung ist."
Es gibt immer noch Regeln darüber, wie schnell sich der Flügel bewegen muss und wie er aus bestimmten Winkeln aussehen muss, aber die erste Reaktion der FIA ist positiv. Ferrari wird nun die Daten sorgfältig studieren, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird, doch der neue Heckflügel ist bereits jetzt zu einem der Hauptgesprächsthemen des Tests geworden.
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