Vasseur verteidigt, Hamilton und Leclerc in China frei fahren zu lassen

Photo: Scuderia Ferrari

16. 03. 2026 16:36 CET
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3 min

Vasseur verteidigt, Hamilton und Leclerc in China frei fahren zu lassen

Karin Gerlová

Karin Gerlová

Journalist bei News.GP, spezialisiert auf die Berichterstattung über die MotoGP und die Formel 1.

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Während des gesamten Rennens wechselten Hamilton und Leclerc mehrmals die Positionen. Das Team ließ sie frei fahren, da es keine Teamorder gab. Ferraris Teamchef Fred Vasseur gab zu, dass man riskierte, dumm dazustehen, wenn man die beiden Fahrer so fahren ließ.

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Ferrari wusste, dass sie ein mögliches doppeltes DNF riskieren würden, aber Vasseur betonte sein Vertrauen in die Fahrer und bezeichnete die Kämpfe als moralischen Schub für das Team: "Ich habe großen Respekt vor beiden. Sie sind Profis, und ich denke, dass es in dieser Situation sinnvoll ist, sie fahren zu lassen", sagte er nach dem Rennen gegenüber den Medien.

Vasseur fügte hinzu, dass das Team diese Art der Nachahmung braucht, um sich zu verbessern, wenn es so gemacht wird, wie an einem Renntag in China. Hamilton und Leclerc sagten im Radio, dass sie während ihrer Kämpfe Spaß hatten, wobei Vasseur anmerkte, dass er die Positionen nicht einfrieren wolle.

Zu Beginn des Rennens lagen die Ferraris in Führung, aber Antonelli und Russell im Mercedes überholten sie später. Ihr Tempo war besser, so dass Ferrari zurückfiel und es zu einem teaminternen Kampf wurde. Vasseur gab auch zu, dass sie vielleicht in den ersten Runden jedes Stints mehr gepusht haben als Mercedes, so dass sich der Abstand zwischen den Teams später vergrößerte, da sie nicht mit Mercedes mithalten konnten.

"Am Anfang kämpften wir mit Mercedes. Solange wir innerhalb der einen Sekunde sind und den Extra-Boost haben, können wir das Tempo halten. Aber sobald sie die eine Sekunde Vorsprung haben, ist es viel schwieriger", sagte er ausdrücklich.

Ferrari beendete das Rennen hinter Mercedes, Hamilton holte als Dritter seinen ersten Podiumsplatz mit dem Team, Leclerc wurde Vierter. Hätte Ferrari die Teamorder genutzt, hätten sie Mercedes vielleicht schlagen können. Obwohl sie das schnellere Auto haben, hätte Ferrari die Geschwindigkeit, die sie in den ersten Runden jedes Stints und in den Kurven hatten, nutzen können, um Mercedes ein wenig mehr herauszufordern, anstatt sich gegenseitig zu überholen.

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Karin Gerlová

Karin studiert Journalismus an der Palacký Universität mit dem Schwerpunkt Motorsportberichterstattung. Sie hat sich auf die Berichterstattung über die Formel 1 und die MotoGP spezialisiert, um den Fans die Action auf und neben der Strecke näher zu bringen. Ihr Ziel ist es, Artikel zu verfassen, die nicht nur informativ, sondern auch nachvollziehbar und leicht verständlich sind, um dem Publikum einen natürlichen und sinnvollen Zugang zu den Geschichten zu ermöglichen.

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