Sicherheitsvorschriften für Helme sorgen für ein frühes Drama in der MotoGP-Saison 2026

Photo: Gold & Goose / Red Bull Content Pool

03. 03. 2026 17:23 CET
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3 min

Sicherheitsvorschriften für Helme sorgen für ein frühes Drama in der MotoGP-Saison 2026

Eliška Ryšánková

Eliška Ryšánková

News.GP-Journalist, der sich mit der spannenden Welt der MotoGP und der Formel 1 beschäftigt.

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Die Eröffnungsrunde der MotoGP-Saison 2026 in Buriram begann mit unerwarteten Problemen, da einige Fahrer aufgrund der neuen Helm-Sicherheitsregeln keine zugelassene Ausrüstung tragen konnten. Verzögerungen bei der offiziellen Kennzeichnung bedeuteten, dass einige Teilnehmer provisorische Helme benutzen mussten, bevor das Problem am Renntag gelöst war.

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Beim ersten Rennen der MotoGP-Saison 2026 in Buriram, Thailand, geschah vor und während des Wochenendes etwas Ungewöhnliches. Eine neue Helmbestimmung bereitete einigen Fahrern Probleme.

Der Weltverband der Motorradrennfahrer, die FIM (Fédération Internationale de Motocyclisme), hat in diesem Jahr einen neuen Sicherheitsstandard für Helme eingeführt. Die neue Vorschrift heißt FIMFRHPhe-02 und macht die Helme viel sicherer. Die Helme müssen nun strengere Aufpralltests bestehen und ihre Visiere müssen bei einem Unfall aufbleiben.

Aufgrund dieser Änderungen waren einige Helmhersteller nicht rechtzeitig für das erste Rennen bereit. Die Helmmarken müssen jede Helmgröße vor der Veranstaltung testen und genehmigen lassen. Leider konnten die Etiketten, die zeigen, dass die Helme zugelassen waren, nur im FIM-Büro in der Schweiz gedruckt werden. Ein Unternehmen musste einen Mitarbeiter schicken, um die Etiketten abzuholen und nach Thailand zu fliegen. Die Flüge verzögerten sich, weil der Luftraum um den Nahen Osten aus Sicherheitsgründen gesperrt war.

Drei MotoGP-Fahrer waren davon betroffen: Francesco Bagnaia, Enea Bastianini, und Diogo Moreira. Während der ersten Tage des freien Trainings und des Qualifyings konnten sie ihre eigenen Helme nicht benutzen, da die Zulassungsetiketten noch nicht vorhanden waren.

Um das Problem zu lösen, benutzten die Fahrer provisorische Helme anderer Marken. Sie wählten Helme, die wie ihre eigenen aussahen, so dass sie weiterhin ihr gewohntes Design verwenden konnten, aber sie verdeckten die Markennamen, um rechtliche Probleme zu vermeiden. Ein Fahrer, Bastianini, musste sogar zwischen zwei verschiedenen provisorischen Helmen wechseln, weil er sich mit dem ersten nicht wohlfühlte.

Am Sonntagmorgen, kurz vor dem Aufwärmtraining, hatten alle drei Fahrer endlich ihre regulären Helme mit den korrekten Genehmigungsaufklebern im Inneren. Dann konnten sie mit den Helmen, die sie normalerweise tragen, antreten.

Dieses ungewöhnliche Ereignis zeigt, dass selbst Sicherheitsvorschriften bei großen Rennen für Überraschungen sorgen können. Die Sicherheit von Helmen ist sehr wichtig, und die Fahrer müssen vor dem Rennen über eine Ausrüstung verfügen, die den strengen Vorschriften entspricht.

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