Photo: Mercedes AMG Petronas F1 Team
Die FIA hat eine Änderung der technischen Formel-1-Regularien eingeführt, die die Messung des Verdichtungsverhältnisses der Power Units betrifft. Ab dem 1. Juni 2026 werden Motoren nicht nur bei Umgebungstemperatur, sondern auch bei 130 °C überprüft. Die Anpassung folgt auf Diskussionen über ein angebliches Motorenkonzept von Mercedes.
Die FIA hat eine Aktualisierung der technischen Formel-1-Regularien veröffentlicht, die die Messung des Verdichtungsverhältnisses der Power Units während der Saison 2026 verändert.
Die Diskussion entstand während der Vorsaison, nachdem Berichte aufkamen, dass Mercedes ein Motorkonzept entwickelt habe, bei dem sich das Verdichtungsverhältnis deutlich erhöhen könnte, sobald der Motor seine Betriebstemperatur erreicht.
Berichten zufolge erfüllte der Motor bei den bisherigen Standardkontrollen bei Umgebungstemperatur das Limit von 16:1. Es wurde jedoch vermutet, dass das Verhältnis unter realen Betriebsbedingungen auf etwa 18:1 steigen könnte.
Als Reaktion darauf hat die FIA zusätzliche Messanforderungen eingeführt, um die Einhaltung der Regeln unter verschiedenen Temperaturbedingungen sicherzustellen.
Bis zum 31. Mai 2026 wird das Verdichtungsverhältnis weiterhin nur bei Umgebungstemperatur gemessen.
Vom 1. Juni 2026 bis zum 31. Dezember 2026 muss die Messung jedoch sowohl bei Umgebungstemperatur als auch bei einer Motortemperatur von 130 °C durchgeführt werden.
Die Regularien stellen außerdem klar, dass jede Komponente, jeder Mechanismus, jede Baugruppe oder jedes integrierte System, das darauf ausgelegt ist, das Verdichtungsverhältnis unter Betriebsbedingungen über 16.0 zu erhöhen, verboten ist.
Die verzögerte Einführung der Regel gilt als Kompromiss, der den Herstellern von Power Units Zeit geben soll, ihre Motoren gegebenenfalls anzupassen.
Daher könnten Teams in der Anfangsphase der Saison weiterhin ihre aktuellen Konzepte einsetzen.
Das bedeutet, dass einige Hersteller theoretisch bis zum achten Saisonrennen in Monaco einen Leistungsvorteil behalten könnten. Sollte sich die Situation tatsächlich auf das Motorkonzept von Mercedes beziehen, würde der mögliche Vorteil nicht nur das Werksteam betreffen, sondern auch die Kundenteams Alpine, Williams und McLaren, die Mercedes-Motoren verwenden.
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